Großruck: Bildungsdiskussion ohne ideologische Gemeinplätze

SPÖ lässt wenig Bereitschaft zur konstruktiven Mitarbeit erkennen.

Wien (OTS) - "Es ist erfreulich, dass die SPÖ die Vorschläge der von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer eingesetzten Zukunftskommission befürwortet", so Abg.z.NR Wolfgang Großruck, heute, Dienstag, zu den Aussagen von SPÖ-Chef Gusenbauer. Wie von der SPÖ in ihrem Demokratiepaket gefordert werde, seien diese Vorschläge einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt worden, um alle Schulpartner - Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler - an der Diskussion teilnehmen zu lassen, so Großruck, Mitglied im Bildungsausschuss, weiter.

Ebenso sei erfreulich, dass die SPÖ die Individualisierung im Unterricht in den Vordergrund stelle. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer vertrete bereits seit Jahren das Prinzip "Stärken fordern -Schwächen fördern". "Mit den 12 Millionen Euro, die im Rahmen des Finanzausgleichs für den Pflichtschulbereich nun zusätzlich zur Verfügung gestellt werden, können die Länder in ihrem Verantwortungsbereich mehr Förderangebote durchführen", betonte Großruck.

Nun gehe es darum, dass die SPÖ in der Sache mitarbeite und tatsächlich aus den ideologischen Schützengräben herauskomme, wie SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer formulierte. "Wir brauchen eine Diskussion ohne ideologische Gemeinplätze. Ob die SPÖ dazu fähig ist, scheint aber zweifelhaft, weil Gusenbauer bereits jetzt den für 14. Februar angesetzten 'Reformdialog' als 'ergebnislos' bezeichnet", sagte Großruck. Das lasse wenig Bereitschaft zur konstruktiven Mitarbeit erkennen.

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