Scheuch: Kein Geschäft mit menschlichem Leid!

Steuerliche Ungleichheit bei Spendengeldern aufheben

Wien, 2005-01-04 (FPD) - "Die Flutkatastrophe in Asien mit ihren zig-tausenden unvorstellbaren menschlichen Tragödien verlangt uneingeschränkte internationale Solidarität und einen nationalen Kraftakt auf allen Fronten! Die Regierung hat die Pflicht, die Spendenbereitschaft der Österreicher und Österreicherinnen unbedingt zu unterstützen. Dazu gehört auch die Aufhebung der steuerlichen Ungleichbehandlung von Spendengeldern", forderte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch. ****

Es könne laut Scheuch nicht sein, dass Unternehmer über die Einkommenssteuer ihre Spenden steuerlich absetzen könnten, während dies für Arbeitnehmer als Privatpersonen nicht möglich wäre. "Hier besteht eindeutig Handlungsbedarf! Die FPÖ fordert den Herrn Finanzminister auf, einen runden Tisch einzuberufen, um sich Mittel und Wege zu überlegen, die Katastophenhilfe zu optimieren!", erklärte der freiheitliche Generalsekretär.

Außerdem sei es laut Scheuch nach wie vor Usus der Banken, für Spenden eine Gebühr zu verlangen! "Jeder Cent Spendengelder, den das große Herz der österreichische Bevölkerung den Opfern in Asien zukommen lässt, muss Eins zu Eins bei den tausenden Hilfsbedürftigen landen. Niemand darf mit menschlichem Leid Geschäfte machen", so Uwe Scheuch abschließend gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst.

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