Niessl: Wollen erfolgreichen Weg des Burgenlandes fortsetzen

Gamlitz (SK) "Die ÖVP hat vorgegeben, dass ihr der ländliche Raum ein großes Anliegen ist. Die praktische Politik hat diesen Etikettenschwindel aufgezeigt", so der burgenländische Landeshauptmann und Vorsitzende der SPÖ Burgenland, Hans Niessl am Dienstag in einer Pressekonferenz im Rahmen des Parteipräsidiums in Gamlitz. In Ostösterreich sei die Kriminalität drastisch angestiegen; gleichzeitig werden Gendarmerieposten gekürzt. Die Poststellenschließungen seien nicht nachvollziehbar und im Bereich des Verkehrs müsse endlich der von der Regierung selbst erstellte Generalverkehrsplan umgesetzt werden, so Niessl. Niessl betonte aber auch die positive Entwicklung, die es in den letzten zehn Jahren im Burgenland gegeben habe und nannte einerseits die hohen Zuwachsraten bei Beschäftigung und Kaufkraft und andererseits die vielen sinnvollen Maßnahmen in den strukturschwachen Gebieten. "Wir haben viele neue, innovative und zukunftsorientierte Arbeitsplätze geschaffen. Diesen Weg wollen wir fortsetzen." ****

In den Ostregionen sei, auch durch die Erweiterung der EU, der Verkehr deutlich angestiegen. "Sowohl bei Schienen- als auch im Straßenausbau ist die Regierung aber säumig", so Niessl. Dies brauch man aber, um einerseits die Wirtschaft aufzuwerten und den Menschen Möglichkeiten zu bieten. Die Folge sei die Schwächung des ländlichen Raums, da Mobilität eine wesentliche Voraussetzung für die Stärkung des ländlichen Raumes sei.

Im Burgenland habe man in den letzten zehn Jahren einen sehr erfolgreichen Weg eingeschlagen, wie auch das Institut für Höhere Studien bestätigt habe. Es habe viele sinnvolle Maßnahmen, gerade in den strukturschwachen Gebieten gegeben. Niessl nannte als Beispiele die vier Technologiezentren, die in Summe 1.500 Arbeitsplätze geschaffen hätten. "Wir arbeiten an einem weiteren Ausbau der Technologiezentren", betonte Niessl.

Ein weiterer sehr erfolgreicher Punkt sei der Ausbau des Thermen- und Gesundheitstourismus gewesen. Hier habe man nicht nur auf den momentanen Wellnesstrend geachtet, sondern auch den zukünftigen Trend des Gesundheitstourismus berücksichtigt. Darüber hinaus sei es auch gelungen, Betriebe im Burgenland anzusiedeln, die europa- und weltweit führend seien. Niessl nannte konkret Siemens und Nokia. " Wir haben viele neue, innovative und zukunftsorientierte Arbeitsplätze geschaffen. Diesen Weg wollen wir fortsetzen", so Niessl abschließend. (Schluss) js

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