Wohnprojekt für geistig abnorme Straftäter in Meidlinger Grünbergstraße darf Sicherheit der Bevölkerung nicht gefährden

BVin Votava: "Diese Einrichtung für einen begrüßenswerten humanen Strafvollzug muss wohl durchdacht sein und mit der Bevölkerung diskutiert werden!"

Wien (SPW-K) - "Die Sicherheit der Meidlingerinnen und Meidlinger muss gewährleistet bleiben", erklärt die Meidlinger Bezirksvorsteherin Gabriele Votava zu jüngsten Wortmeldungen zu dem geplanten Wohnprojekt für geistig abnorme Rechtsbrecher in der Grünbergstraße. Verantwortlich für das Projekt ist ausschließlich das Justizministerium. Dieses hat das Haus in der Grünbergstraße 29 angemietet und will dort auffällige Personen und Straftäter resozialisieren. "Wie das Projekt konkret aussehen soll, weiß die Justizministerin", stellt Votava klar.

Bezirksvorsteherin Votava hat eine Bürgerinformations-Veranstaltung initiiert. Am 15.Februar 2005 werden Vertreter des Justizministeriums interessierten MeidlingerInnen das Projekt vorstellen. Beginn der Veranstaltung im Festsaal der Hans Mandl Berufsschule ist um 19:30 Uhr. "Prinzipiell begrüße ich jeden Schritt zu einem humaneren Strafvollzug. Dabei darf aber das Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung nicht übergangen werden", sagt Votava. Von Scharfmacherei und der Verbreitung von Panik durch Halbwahrheiten hält Votava nichts. Informationen aus dem Justizministerium zufolge sollen in dem Haus ausschließlich (zum Teil gar nicht verurteilte) Personen untergebracht werden, die in keiner Weise gefährlich sein sollen. (Schluss)

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