LH Haider kritisiert Krisenmanagement sowie uneinheitliche Besteuerung von Spendengeldern

Gesetzeskorrektur gefordert - Strasser für Hilfskoordination ungeeignet

Klagenfurt (LPD) - Im Zusammenhang mit der großen
Hilfsbereitschaft und Spendenfreudigkeit der Österreicherinnen und Österreicher für die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien übte heute, Dienstag, Landeshauptmann Jörg Haider Kritik an der ungleichen Besteuerung von Spendengeldern. Laut Haider könnten Unternehmer ihre Spenden über die Einkommenssteuer steuerlich absetzen, was für Arbeitnehmer nicht gelte.

Haider sieht hier den Gleichheitsgrundsatz verletzt und spricht sich für eine entsprechende Gesetzeskorrektur aus. "Es kann nicht sein, dass die Spendenfreudigkeit von fleißigen Arbeitnehmern, die sich ihr Geld hart verdienen durch ein ungerechtes Steuergesetz bestraft wird."

Heftige Kritik übte der Kärntner Landeshauptmann auch an der Bestellung von Ex-Innenminister Ernst Strasser zum Koordinator der Hilfsaktionen seitens der Österreichischen Bundesregierung. "Bei einem Mann, der schon bei der Koordination der zu betreuenden Flüchtlinge kläglich gescheiter ist, stellt sich mir schon die Frage, ob dieser für die komplexe und schwierige Aufgabe der Koordination der Hilfsmaßnahmen der Geeignete ist."

Überhaupt, kritisierte Haider, sei das Ausmaß der Katastrophe in den zuständigen Ministerien von Anfang unterschätzt worden und die Evakuierung der betroffenen Österreicher im Krisengebiet viel zu spät erfolgt.
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