NEWS-Umfrage: 57 Prozent für Ende von Schwarz-Blau

Was die Österreicher von 2005 erwarten: Koalition soll nach 2005 nicht weiterregieren. 48% wollen Haider nicht mehr sehen. 54% wollen trotz Flutkatastrophe weiter Süd-Asien bereisen.

Wien (OTS) - In einer NEWS-Gallup-Umfrage in der Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS werden die wichtigsten persönlichen und politischen Erwartungen der Österreicher abgefragt:

Politisch führt in der Sonntagsfrage weiter die SPÖ klar mit 41 Prozent vor der ÖVP mit 37 Prozent. Die Grünen kämen auf 13, die FP auf magere acht Prozent. 57 Prozent wollen, dass die schwarz-blaue Koalition nach 2005 nicht mehr weiter regiert. Die beliebteste Alternative: Rot-Schwarz mit 36 Prozent vor Rot-Grün mit 21 Prozent, danach erst mit extrem niedrigen 20 Prozent die derzeitige Koalition, die aber immer noch klar vor Schwarz-Grün (9 Prozent) und Rot-Blau (4 Prozent) liegt.

Beliebtester Politiker Österreichs ist mit Abstand Bundespräsident Heinz Fischer, den 72 Prozent in einer wichtigeren Rolle sehen wollen. Das Ranking der Polit-Flopps führt der Kärntner Landeshauptmann an: 48 Prozent wollen ihn 2005 am liebsten nicht mehr sehen. Nicht ganz so unbeliebt, aber doch auf den Negativ-Plätzen zwei und drei: Kanzler Wolfgang Schüssel, den 29 Prozent nicht mehr sehen wollen, und SP-Chef Alfred Gusenbauer, bei dem dies 28 Prozent angeben.

Persönlich blicken die Österreicher bezüglich ihrer wirtschaftlichen Situation gedämpft optimistisch in die Zukunft: 50 Prozent erwarten, dass sie persönlich 2005 gleich viel verdienen werden wie 2004, 27 Prozent hoffen auf mehr, 21 Prozent fürchten, dass es weniger wird. Bezüglich der Konjunktur erwarten 47 Prozent, dass sie gleich bleibt, 30 Prozent gehen von einer Verbesserung, 21 Prozent von einer Verschlechterung aus. Nur 20 Prozent planen für 2005 eine größere Anschaffung.

Berührendes Zeichen der Solidarität mit den auch wirtschaftlich schwer getroffenen Anrainerstaaten des indischen Ozeans: 54 Prozent geben an, dass sie auch weiterhin Destinationen in dieser Region bereisen wollen, nur 12 Prozent wollen diesen Raum künftig generell meiden, 26 Prozent sehen generell von Fernreisen ab.

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