Strache: Kein Wohnprojekt für 60 abnorme Mörder und Sex-Täter mitten in Wiener Wohngegend!

Betreuung dieser Personen muß weiterhin in geschlossener Anstalt erfolgen

Wien, 2005-01-05 (fpd) - Massive Ablehnung zu dem Projekt, mehr als 60 geistig abnorme Rechtsbrecher in einem Haus bei Schönbrunn mitten im Wohnbereich unterzubringen, deponierte heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. ****

Im konkreten geht es darum, daß im Haus auf der Grünbergstraße 29 mehr als 60 nicht zurechnungsfähige Verbrecher, beispielsweise psychisch kranke Mörder, Sex-Täter oder Räuber, die ohne Gefängnisstrafe therapiert werden, untergebracht werden sollen.

"Dafür kann ich beim besten Willen kein Verständnis aufbringen", so Strache, "vor allem, wenn das Kostenargument angeführt wird". Die Behandlung pro Patient und Tag würde dort nur etwa 115 Euro betragen gegenüber durchschnittlich 350 Euro in einer Landesnervenklinik.

"Es gibt jedenfalls ein berechtigtes Schutzinteresse der Bevölkerung, wo das Kostenargument nicht mehr zählt. Es kann nicht sein, daß man als Steuerzahler mit Familie und Kindern quasi an der Nebentür eine Gruppe abnormer Verbrecher hineingesetzt erhält. Wer übernimmt in einem solchen Fall die Verantwortung, wenn etwas geschieht", stellte Strache fragend in den Raum. Die Wiener FPÖ beharrt darauf, dieses Projekt für beendet zu erklären und die Betreuung dieser Personen weiterhin in geschlossenen Anstalten wahrnehmen, forderte der Wiener FPÖ-Obmann. (Schluß) HV nnnn

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