Jahresrückblick der ÖAMTC-Flugrettung(2)

Neue gesetzliche Regelungen

Wien (ÖAMTC-Presse) - Durch das Inkrafttreten der AOCV (Verordnung des BM für Verkehr betreffend die Voraussetzungen für die Erteilung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses) ist nun endlich auch in Österreich die Umsetzung von europäischen bzw. internationalen luftfahrtrechtlichen Vorgaben erfolgt:

* Neue Arbeitszeitregelung

So dürfen aus Sicherheitsgründen europaweit Piloten nur noch maximal 2000 Stunden pro Jahr arbeiten. Mit ein Grund, dass bei der ÖAMTC-Flugrettung vor kurzem weitere fünf Hubschrauberpiloten angestellt wurden. Derzeit fliegen insgesamt 46 perfekt ausgebildete Hubschrauberkapitäne die lebensrettenden Einsätze.

* "Neue" Leistungsanforderung an Notarzthubschrauber

Mit Jahresbeginn 2005 dürfen Landeplätze in verbautem Gebiet aus Sicherheitsgründen nur noch von Hubschraubern der Kategorie A, Leistungsklasse 1 angeflogen werden. Diese leistungsstarken Hubschrauber, wie z.B. die vom ÖAMTC seit Jahren verwendeten EC 135, garantieren, dass auch in der An- und Abflugphase der Hubschrauber bei Ausfall einer Turbine seinen Flug problemlos fortsetzen kann. Nicht entsprechende Hubschrauber dürfen nur noch Spitäler, die im Umfeld Notlandemöglichkeiten haben, anfliegen (eine Liste der Spitäler liegt beim ÖAMTC auf).

(Schluss)
ÖAMTC-Presse/Manfred Pfnier

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