Boden: Waldviertler Biogasanlagen vom Land NÖ gefördert

Forcierung alternativer Energien dient Wirtschaft und Umwelt

St. Pölten (SPI) - "Alternative Energiequellen erlangen in unserem Bundesland, nicht zuletzt durch die geübte positive Förderpraxis, einen immer größeren Stellenwert. Auf Grund der reichen natürlichen Ressourcen unseres Heimatlandes gewinnt hier vor allem die Energie aus Biomasse immer größere Bedeutung", erläutert der Waldviertler SPNÖ-Mandatar, BR Karl Boden. Vom Land Niederösterreich wurde nun eine Förderung für eine Biogasanlage in Göpfitzschlag, Gemeinde Karlstein, in der Höhe von 200.000 Euro bei einer Investitionshöhe von insgesamt 1,7 Millionen Euro beschlossen. "Förderungen des Landes stellen in diesem Zusammenhang nicht nur eine wichtige Unterstützung für die Wirtschaft und die Umwelt dar, sie unterstützen auch den positiven Umdenkprozess in Richtung alternativer Energiegewinnung", so Boden weiter. Die Niederösterreichische Biogasanlagen-Förderung dient vor allem der Forcierung und Entwicklung von Technologien zur Erzeugung von Ökostrom auf Basis von Biogas.****

Für eine Biogasanlage in Ludweis werden vom Land 167.120 Euro zur Verfügung gestellt. Die Förderung setzt sich auch 100.272 Euro aus Bundesmitteln und 66.848 Euro aus Landesmitteln zusammen. Biogasanlagen dienen der Energiegewinnung aus organischem Material. Bei der Energiegewinnung wird netto kein Kohlendioxid erzeugt, so dass diese Form der Energie besonders umweltfreundlich ist, zum einen weil es sich um eine erneuerbare Energieform handelt und zum anderen, weil durch die ausgeglichene Kohlendioxidbilanz kein Treibhauseffekt erzeugt wird. Biogas entsteht bei der mikrobakteriellen Zerlegung aller Arten von organischem Abfall. "Die kürzlich beschlossenen Förderungen sind ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz. Sie sind aber auch eine wertvolle Förderung der Landwirtschaft. Biogas wird ja aus organischen Abfällen gewonnen, die auf diesem Weg nicht einfach Müll sind, sondern ein wertvoller Energielieferant", so BR Boden abschließend.
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