Murauer: Vorbildlicher Einsatz des Österreichischen Bundesheers

Ungerechtfertigte Kritik von Pilz auf das Schärfste zurückzuweisen

Wien, 3. Jänner 2005 (ÖVP-PK) "Das Österreichische Bundesheer stellt mit dem Einsatz in Südostasien einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis, dass sie dort effizient helfen, wo ihre Hilfe gefragt ist", betonte heute, Montag, ÖVP-Verteidigungssprecher Abg.z.NR Walter Murauer. Drei österreichische Teams seien bereits vor Ort und leisten unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit. Zur menschlichen Hilfe komme auch die materielle Hilfe: "Heute Nachmittag transportiert das Bundesheer mit der Hercules C130 acht Tonnen Hilfsgüter in den Einsatzraum." Weiters entsende das Österreichische Bundesheer in den nächsten Tagen eine AFDRU-Einheit (Austrian Forces Disaster Relief Uni) in das Katastrophengebiet Galle auf Sri Lanka. "Dort werden von uns vier Trinkwasseraufbereitungsanlangen mit Bedienungspersonal zur Verfügung gestellt", so Murauer. ****

Kopfschütteln ruft bei Murauer die Kritik des Grünen-Sicherheitssprechers Peter Pilz am Einsatz von Grundwehrdienern bei der sofort eingerichteten Telefon-Hotline hervor. "Die Aufgabe der Grundwehrdiener umfasst prinzipiell eine reine Call-Center-Funktion, sprich administrative Tätigkeiten wie z.B. die Wartung von Listen und die Herstellung von Telefonkontakten um die Listen
zu adaptieren", betonte Murauer. Für schwierigere Telefonkontakte stünden selbstverständlich Heerespsychologen zur Verfügung, die mit ihrer Arbeit die Grundwehrdiener unterstützen sowie in Einzelfällen auch selbst Telefonate übernehmen. "Zusätzlich wurden die Grundwehrdiener von Kadersoldaten unterwiesen, die auf jahrelange Praxis bei der Einschulung für den Dienst an Hotlines zurück blicken können", so Murauer weiter.

"Die Grundwehrdiener handeln nach bestem Wissen und Gewissen
und erfüllen die ihnen gestellte Aufgabe hervorragend. Vom einem 'Notnagel' kann nicht die Rede sein", sagte Murauer. Die gesamte Regierung sei voll im Einsatz und leiste für Opfer und Angehörige das menschenmögliche. "Es ist daher verwerflich und auf das Schärfste zurückzuweisen, aus dieser schrecklichen Katastrophe politisches Kleingeld zu machen", so Murauer abschließend.

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