Seebeben in Asien - Einsatzteam des Landes zurückgekehrt

LH Sausgruber dankte den Teammitgliedern für die "wertvolle Hilfeleistung"

Bregenz (VLK) - Das vierköpfige Spezial-Einsatzteam des Landes hat seine Arbeit in Thailand beendet und ist heute, Montag früh nach Vorarlberg zurückgekehrt. Gemeinsam mit Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Rot-Kreuz-Präsident Siegi Gasser informierten sie die Vertreter der Medien im Landhaus in Bregenz über ihre Arbeit und Eindrücke der vergangenen fünf Tage.

Der Landeshauptmann dankte den vier Teilnehmern - Hubert Vetter (Landeswarnzentrale), Robert Spiegel (SARUV), Werner Meisinger (Rotes Kreuz) und Claudia Hinteregger (KIT): "Das Einsatzteam konnte uns als konkreter Ansprechpartner vor Ort bei der Rückführung der Vorarlberger Verletzten sehr helfen". Die Suche nach Vermissten verlief erfolglos - nach aktuellem Stand sind neun Vorarlberg vermisst und weitere sieben unbekannten Aufenthalts, teilte der Landeshauptmann mit: "Das sind Personen, von denen uns gemeldet wurde, dass sie sich in Südostasien aufhalten, beispielsweise der klassische Rucksacktourist". Die Liste des Landes werde derzeit mit den Listen des Außen- und Innenministeriums abgeglichen.

Suche in neun Krankenhäusern

Das vierköpfige Einsatzteam aus Vorarlberg war gemeinsam mit anderen österreichischen Teams aus Bundesheer, Cobra und Rotem Kreuz in der Region Phuket im Einsatz, informierte deren Leiter Hubert Vetter. Die Vorarlberger haben sich auf verschiedene Teams aufgeteilt und auf die Suche nach Verletzten in insgesamt neun Krankenhäusern in Phuket und Umgebung gemacht - Vetter: "Darüber hinaus konnten wir immer wieder Angehörige telefonisch informieren". Den medizinischen Standard der Krankenhäuser bezeichnete Notarzt Robert Spiegel als "hoch", Probleme bei der Suche nach Verletzten in den Spitälern bereitete allerdings die fremde Schrift.

Der Krisenstab im Landhaus in Bregenz bleibt weiterhin aufrecht, betonte Landeshauptmann Sausgruber, auch das Krisen-Interventions-Teams KIT bietet den Heimkehrern bzw. den Angehörigen der Vermissten weiterhin seine Hilfe an. Sausgruber kündigte auch weitere Hilfe für die Bevölkerung in den Katastrophengebieten "in Koordination mit dem Bund" an.

(tm/gw)

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