Scheucher-Pichler: Andere reden, wir setzen um

Frauenpolitik neu heißt Frauen gezielt fördern

Wien, 3. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Verwundert zeigte sich heute, Montag, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler über die Aussagen der Grünen-Frauensprecherin Brigid Weinzinger zur Frauenpolitik. Die Bilanz der Bundesregierung in der Frauenpolitik könne sich sehen lassen. ****

"In gewohnter Art und Weise hat die Frauensprecherin der Grünen heute wieder einmal plakative Stimmungsmache gegen die Regierungsarbeit betrieben", so Scheucher-Pichler. Negiert werde dabei zum Beispiel, dass vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2004 die Frauen-Erwerbsquote von 59,6 Prozent auf 62,8 Prozent gestiegen
sei. "Auch die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern ist durch die Steuerreform verkleinert worden."

"Wir wollen, dass Frauen die Möglichkeit haben, ihre Lebensplanung eigenverantwortlich und selbstbewusst treffen zu können", meinte Scheucher-Pichler. Diese Wahlfreiheit sei maßgeblich in der Frauenpolitik. So seien Frauen Hauptprofiteure der Pensionsharmonisierung, wie auch von Experten bestätigt werde. "Neben anderen Maßnahmen ist die pensionsbegründende Kindererziehungszeit von zwei auf vier Jahre verlängert und die Bemessungsgrundlage dazu verdoppelt worden", so die ÖVP-Frauensprecherin.

Bei den Gleichbehandlungsgesetzen ist die wichtige rechtliche Gleichstellung von Frauen am Arbeitsplatz geschaffen worden, inklusive der Erfassung von Mobbing. In den politischen Gremien wurde die Strategie des Gender-Mainstreaming verstärkt verankert, beim Gender-Budgeting liegt Österreich im EU-Spitzenfeld. Generell sei es ein gutes Zeichen für die Regierung, wenn die Opposition nichts anderes zu bemängeln habe, als, dass am 3. Jänner Berichte noch nicht erschienen sind, die erst bis Ende des Jahres fällig seien, so Scheucher-Pichler. Dies treffe für den Frauen- und den Frauengesundheitsbericht zu, deren fristgerechtes Erscheinen die Ministerin bereits angekündigt habe.

"Die Bundesregierung denkt Frauenpolitik neu und fördert damit Frauen in allen Lebensbereichen gezielt und bedürfnisorientiert", so Scheucher-Pichler. "Das ist sicher zielführender als die heute wieder betriebene Stimmungsmache der Opposition, die Frauen höchstens verunsichert, ihnen aber in ihrer individuellen Situation sicher nicht hilft", so Scheucher-Pichler abschließend.

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