Zollexekutive: Richtigstellung zum Rechnungshofbericht

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf diverse Meldungen in der Presse und
im ORF vom 21.u. 22.12.2004 möchten wir um folgende Richtigstellung ersuchen:

Der Bericht des Rechnungshofes umfasst nur die Tätigkeiten der damaligen Zollwache (jetzt Zollexekutive) in der Abteilung Reiseverkehr für den Zeitraum Jänner bis Juni 2002 und 2003.
Zitat aus dem Rechnungshofbericht GZ 002.763/003-C7/03, Seite 11/45:
Das ZA Flughafen Wien beschäftigte zum 1. Jänner 2003 insgesamt 143 Bedienstete, wovon 77 der Zollwache angehörten.

Daraus resultiert, dass 66 Bedienstete der zivilen Zollverwaltung angehören, die in keinster Weise durch diesen Bericht erfasst wurden.

Aus diesem Grunde möchten wir bei allem Verständnis für die durch den Dienstgeber herbeigeführte Demotivierung der Kollegen von der Zollexekutive und den daraus resultierenden Folgeerscheinungen feststellen, dass die zivilen Bediensteten ihren Dienst trotz schwieriger Bedingungen (Schicht- und Wechseldienst ) ordnungsgemäß und gesetzeskonform ganzjährig täglich vollziehen. Folglich verwehren wir uns entschieden dagegen, dass die zivilen Bediensteten in diskriminierender Weise als faul und übermäßig häufig sich im Krankenstand befindend dargestellt werden!

Wir fordern daher entschlossen eine mediale Richtigstellung der pauschalen Verunglimpfung der zivilen Zollbediensteten beim Zollamt Flughafen-Wien !

Ab 1. Juli 2005 fällt die Abfertigung Reiseverkehr in den Bereich der zivilen Zollverwaltung (Auflösung der "Zollexekutive"), wo nach dem Abgang der meisten Kollegen der Exekutive zum BMI eine Verschärfung der Personalsituation trotz Neuaufnahmen zu befürchten ist .

Rückfragen & Kontakt:

Zollwachegewerkschaft in der GÖD, Gewerkschaftlicher
Betriebsausschuss der Finanzbediensteten beim Zollamt Flughafen-
Wien; Martin Spahn, Udo Jirku, Robert Swidafsky, Hannes Fröhlich,
Elisabeth Vlcek
Tel.: 01 / 514 33 - 1626

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