Lopatka: Österreich als "Land der Zukunft" positionieren

ÖVP startet mit Blick in die Zukunft, SPÖ mit Destruktion beim Österreich-Konvent

Wien, 03. Jänner 2005 (ÖVP-PK) "Die Österreichische Volkspartei startet mit einer hochkarätigen Zukunftsdiskussion "Land der Zukunft" im Kulturhaus Graz in das Gedankenjahr 2005", so ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka heute, Montag. Wenngleich durch die schreckliche Flutkatastrophe alles überschattet werde, müsse die innenpolitische Arbeit weitergehen und der Blick nach vorne gerichtet sein. "Deshalb hat Bundeskanzler Schüssel eine Reihe von Persönlichkeiten aus allen gesellschaftspolitisch wichtigen Bereichen nach Graz zu dieser Auftaktveranstaltung eingeladen." ****

Das Nachdenken über das "Land der Zukunft" werde kommenden Montag, den 10. Jänner 2005, von Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic eröffnet werden. "Die Teilnehmer der Diskussion werden dabei sehr breit die Zukunft Österreichs ausleuchten", betonte Lopatka. Fragen, die die Österreicherinnen und Österreicher im nächsten Jahr sehr beschäftigen werden, sind auf der Tagesordnung. Aus dem Bereich Wissenschaft, Philosophie und Religion diskutieren Wissenschafter des Jahres wie Josef Penninger, Hildegunde Piza oder auch Pater Georg Sporschill Migrations-, Wohlstands- und Gerechtigkeitsfragen bis hin zu den Auswirkungen der Biomedizin und der demographischen Entwicklung. Gäste aus der Wirtschaft wie Peter Brabeck-Letmathe, Chef des Nestle-Konzerns oder Susanne Riess-Passer sprechen über die Wirtschafts- und Arbeitswelt von morgen und unsere sozialen Sicherungssysteme. Ioan Holender, Chef der Staatsoper, und der Chef des Kunsthauses Graz, Peter Pakesch,
werden aus dem Bereich der Kultur ihre Vorstellungen für die Zukunft der Kulturnation Österreich darlegen. Aus der Politik werden der langjährige Berater des tschechischen Präsidenten Vaclav Havel und jetzige Senator des tschechischen Parlaments, Karl Schwarzenberg, oder Ivo Sanader, Regierungschef Kroatiens, nachbarschaftliche Aspekte in die Diskussion einbringen.

"Das unterscheidet uns wesentlich von der SPÖ - während wir konstruktiv in die Zukunft blicken, gibt es von Seiten der SPÖ leider auch zu Jahresbeginn Destruktion. Neu am 'grundsätzlichen Nein-Sagen' von Gusenbauer ist dieses Mal der Zeitpunkt: Der SPÖ-Chef sagt "Nein" zum Österreich-Konvent, obwohl Konventspräsident Fiedler noch gar keine Vorlage präsentiert hat. Das ist das Neue an der Politik von Gusenbauer", so Lopatla.

Der ÖVP-Blick in die Zukunft richte sich vor allem auch auf die Jugend. "Wir treten im kommenden Jahr insbesondere mit der Jugend
in einen breiten Diskussionsprozess ein", sagte Lopatka. Ab März werde es dazu eine Veranstaltungsreihe mit den österreichischen Jugendlichen geben, in der die Junge ÖVP sowie die neun ÖVP-Landesorganisationen sehr stark eingebunden sein werden. Die ÖVP werde ihren "Startvorteil" nutzen, denn die ÖVP verfüge als einzige Partei in allen neun Bundesländern über Jungmandatare. "Aus dem notwendigen Gespräch mit der Jugend werden wir unsere Arbeit weiterentwickeln. Mit unserer Arbeit wollen wir zwei sehr hohen Ansprüchen gerecht werden: Der Nachhaltigkeit und auch der Generationengerechtigkeit", so Lopatka abschließend.

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