Schaufel, Streugut und Schneefanggitter - Sicherheit bei Schnee und Eis

Hamburg (OTS) - Für Kinder gibt es im Winter nichts Größeres als Schnee: Schlitten fahren, rodeln, Schneemann bauen - alles das macht so richtig Spaß.

Hausbesitzer haben weniger Freude an der weißen Pracht. Für sie heißt es: Schneeschieben und streuen, denn der Weg vor ihren Haus muss sicher begehbar sein. Katrin Rüter de Escobar vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft erklärt, was Hausbesitzer tun müssen, um ihre sogenannte Verkehrssicherungspflicht zu erfüllen:

O-Ton Rüter, 18 sec.: "Jeder Hausbesitzer muss dafür sorgen, dass der Weg vor seinem

Anwesen schneefrei ist. Das heißt, zwei Fußgänger müssen einigermaßen aneinander vorbei kommen. Gegen die Rutschgefahr muss er gegebenenfalls streuen. Diese Pflichten umfassen vor allem den Bürgersteig vor dem Haus, aber auch die Hauseingänge oder den Weg zu den Mülltonnen."

In den meisten Orten müssen Wege wochentags ab sieben Uhr morgens von Schnee und Eis geräumt sein, an Sonn- und Feiertagen eine Stunde später. Dauert der Schneefall an, muss mehrmals am Tag geräumt und gestreut werden. Die Pflichten enden fast überall um 20 Uhr. Hauseigentümer, die diese Pflichten vernachlässigen, müssen mit unangenehmen Folgen rechnen.

O-Ton Rüter, 20 sec.: "Egal, wer für den Winterdienst rund um das Haus zuständig ist -

Versäumnisse können teuer werden. Denn verletzt sich ein Passant beim Sturz auf nicht geräumten Wegen, muss der Verkehrssicherungspflichtige Schadenersatz leisten. Und vor diesen Schadenersatzansprüchen schützt die Haftpflichtversicherung - die Hausbesitzerhaftpflicht oder, wenn der Mieter für den Winterdienst verantwortlich ist, dessen private Haftpflicht."

Doch wer hat schon Lust auf ein Gipsbein oder einen Gerichtsprozess? Susanne Woelk von der Aktion DAS SICHERE HAUS gibt einige Sicherheitstipps, mit denen man sicher durch Schnee und Eis kommt:

O-Ton Woelk, 24 sec.: "Schuhspikes, die mit einem Klettverschluss schnell und leicht um

die Schuhe gelegt werden können, sind bei Schneefall oder auch bei Eisregen eine sehr gute Sache. Sie schützen wirksam vor Stürzen beim Einkaufen oder auch beim Spaziergehen. Dafür sorgen bei Eis die Hartmetallspikes, bei Schnee grobe Stollen auf der ganzen Lauffläche. Und auch noch ein Tipp zum Thema 'Gummifüße' bei Gehstöcken: Sie sollten regelmäßig auf Abnutzungserscheinungen hin untersucht werden und gegebenenfalls ausgetauscht werden."

Weitere Tipps für Sicherheit zuhause und unterwegs finden Sie im Internet unter www.das-sichere-haus.de. Und Informationen darüber, welche Risiken Sie absichern können und sollten, gibt es unter der Adresse www.gdv.de.

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Originaltext: DSH - Aktion Das Sichere Haus

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Katrin Rüter de Escobar, GDV
Tel.: + 49(0)30 / 2020 5183,
Dr. Susanne Woelk, Aktion DAS SICHERE HAUS,
Tel.: + 49 (0)040 / 2981 0461

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