BMWA: Bartenstein hat nie Arbeitszeitverlängerung verlangt

Wien (BMWA/OTS) - Zu den heutigen Aussagen von Präs. Verzetnitsch betreffend Arbeitszeit stellt das BMWA fest, dass Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein nie eine Arbeitszeitverlängerung in der EU auf 48 Stunden verlangt hat. Eine solche Wochenarbeitszeit wäre nach der Arbeitszeitrichtlinie der EU ja schon derzeit zulässig. Wahr ist vielmehr, dass der Minister im Interesse der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich für eine stärkere Flexibilisierung der Arbeitszeit eintritt. Diese könnte z.B. unter anderem dadurch erreicht werden, dass der mögliche Durchrechnungszeitraum für die durchschnittliche wöchentliche Höchstarbeitszeit von derzeit 4 Monaten auf ein Jahr auch ohne Kollektivvertrag verlängert werden kann. Dadurch könnten Spitzenproduktionszeiten besser genützt werden, die Arbeitnehmer würden in Auftrags schwächeren Phasen vermehrt Freizeit erhalten.

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