Open Source Business Conference 2005: Wien wird zur Open Source-Hauptstadt

OSCON am 21.1. ab 9 Uhr in der WKÖ - Open Source- und traditionelle Software - Unternehmensberater und Informationstechnologen mit Know-How aus beiden Welten

Wien (PWK955) - Die Open Source Business Conference 2005, die am Freitag, 21. Jänner, um 9 Uhr von Hans Jörg Schelling, dem Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Österreich, im Haus der Wirtschaft in Wien eröffnet wird, bietet Wissenswertes für Unternehmen über den Einsatz von Open Source-Software im betrieblichen Einsatz. Veranstaltet wird sie von den Open Source Experts <www.opensource.co.at> und der Ausbildungsplattform incite <www.incite.at> im Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie (kurz UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich.

"Die Konferenz steht ganz im Zeichen des Einsatzes von Open Source-Software im kommerziellen Umfeld. Fokussiert werden Geschäftsmodelle und -möglichkeiten, Produktneuerungen, Unternehmensstrategien sowie zukunftsweisende Trends bei technischen Entwicklungen", so Robert Bodenstein, Mitglied des Leitungsgremiums für die im Fachverband UBIT angesiedelten Expertengruppen. Für die Keynote Speech konnte Danese Cooper gewonnen werden. Sie ist Mitglied im Directors Board der Open Source-Initiative <www.opensource.org> und bei Sun Microsystems beschäftigt. Ihre mehr als 10 Jahre Erfahrung in der Software-Industrie versprechen einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Open Source-Szene. Weiters präsentieren während der gesamten Veranstaltung Open Source-Dienstleisterinnen und -Dienstleister in den Räumlichkeiten der WKÖ ihre Angebote. Der abendliche Ausklang, Weinverkostung inklusive, soll zum Knüpfen von neuen und zum Pflegen von bestehenden Kontakten einladen. Detailinformationen zum Programm sind auf www.oscon.at/de/menuleft/folder1/program_overview zu finden.

Bodenstein, der auch die Funktion des stellvertretenden Spartenobmannes der Sparte Information und Consulting der Wirtschaftskammer Wien inne hat, zur dynamischen Marktentwicklung im Geschäftsfeld Open Source (Business)-Software:
" Die mittlerweile bereits rund 230 österreichischen Open Source Experts sprechen eine klare Sprache und zeigen die dynamische Marktentwicklung dieses Sektors.
" Open Source hat für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) den Vorteil, dass sie ohne allzu große Investitionen in diesem Marktsegment tätig sein können.
" Der Einsatz von Open Source-Software auch in den neuen EU-Ländern wirkt sich nach dem Motto "klein, aber fein" positiv auf den österreichischen Planungs- und Dienstleitungs-Export aus.
" Zwar entfällt auf Open Source-Software mit rund 20 Prozent erst ein kleiner Teil der heimischen Software-Produktion. "Insgesamt ist dieser Bereich aber einer der am stärksten wachsenden und leistet einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Wirtschaft", führt Bodenstein aus.
" Der Philosophie von Open Source entsprechend bieten Software-Entwicklung und -Austausch den Unternehmen und da insbesondere den KMU gute Möglichkeiten Netzwerke auf- bzw. auszubauen.

Der Einsatz von Open Source-Software gehöre, so Bodenstein, für viele bereits zum Geschäftsalltag. In diesem Zusammenhang weist er auf den Nutzwert des Einsatzes von Experten hin: "Open Source- und traditionelle Software - die im Fachverband UBIT beheimateten heimischen Unternehmensberater und Informationstechnologen haben das Know-How in beiden Welten." Gemeinsames Interesse der gesamten Branche sei es, den Kunden die jeweils beste Lösung zu einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis zu bieten und durch die Vielfalt der Angebote und die Qualität der Dienstleistungen den Standort Österreich in der globalen Informationswirtschaft zu verstärken. (JR)

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