Kräuter: Bahnkunden blechen für FPÖ-Versagen in Verkehrs-Politik!

Kleiner Untersuchungsausschuss zur ÖBB-Gebarung konstituiert sich am 14. Jänner

Wien (SK) Mit scharfer Kritik reagiert SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter auf das teure Possenspiel um den Abgang des seinerzeit von Ministerin Forstinger geholten ÖBB-Chefs Rüdiger vorm Walde. Die kolportierte Variante, Vorm Walde "als Berater mit fast 500.000 Euro Jahresgage spazieren zu schicken" sei eine ungeheuerliche Provokation der Bahnkunden und der Steuerzahler. Kräuter: "Die Bahnkunden haben durch empfindliche Preiserhöhungen ab 2005 die Kosten der verfehlten FPÖ-Personalpolitik zu tragen. Völlig unglaubwürdig ist LH Haider, der gegen die Millionengagen der Manager wettert, die unter FPÖ-Verantwortung bestellt wurden." ****

Die Regierung habe zu verantworten, dass durch den permanenten Ministerwechsel von Schmid über Forstinger und Reichhold bis hin zu Gorbach jede sinnvoll planende Verkehrs- und Infrastrukturpolitik unmöglich gemacht wurde. Im Managementbereich sei mit der Fehlbesetzung Vorm Walde oder dem Kommen und Gehen des jetzigen Rechnungshofpräsidenten Josef Moser ein gewaltiges Chaos entstanden. Die Folge seien ein hirnrissiger Generalverkehrsplan, die Einstellung von Nebenbahnen und das Streichen von wichtigen Verbindungen bei gleichzeitigem empfindlichem Hinaufschnalzen der Fahrkartenpreise. Dazu träume "Derzeitminister Gorbach" wie ein kleiner Bub von einer Magnetschwebebahn Wien-Innsbruck a la Shanghai.

Kräuter: "Bereits am 14. Jänner 2005 konstituiert sich im Nationalrat der Kleine Untersuchungsausschuss zum Thema Verkehrs- und Infrastrukturpolitik seit dem Jahr 2000.
Ich werde an diesem Tag die Ladung von Herrn Rüdiger vorm Walde als erste Auskunftsperson beantragen." (Schluss) se/mp

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