ÖAMTC kritisiert: Rechtzeitig vor der Ferienbeginn kostet der Liter Diesel um bis zu 5 Cent mehr

Preiserhöhung ist nicht zu rechtfertigen

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Die Autofahrer werden immer pünktlich vor dem Ferienbeginn zur Melkkuh der Nation", kritisiert ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brugger-Brandau die jüngste Erhöhung beim Dieselpreis. Erstmalig kostet der Liter Diesel an der Tankstelle schon mehr als Benzin.

"Das vorweihnachtliche Geschenk, das sich die Mineralölwirtschaft damit selbst beschert, muss sofort an die Kraftfahrer zurück gegeben werden", fordert Brugger-Brandau. Dafür sprechen zwei triftige Gründe: Einerseits war der Liter Diesel in Österreich ohnehin schon vor der heutigen Erhöhung um durchschnittlich 1,4 Cent teurer als im EU-Durchschnitt. Andererseits ist der Preis für Rohöl heute nach Angaben der OPEC gesunken und somit auch kein plausibler Grund für eine Erhöhung vorhanden.

Wie man trotzdem beim Tanken sparen kann, haben die Verkehrswirtschaftsexperten des ÖAMTC erhoben:

* Tanktipp Nr. 1 "Spritpreis-Service": Mit einem Klick sind unter http://www.oeamtc.at/sprit/ die günstigsten Tankmöglichkeiten abrufbar. 1.200 Tankstellen österreichweit sind gelistet. Preisabfragen sind nach Kraftstoffsorte, Bundesland oder Ort sortiert möglich.

* Tanktipp Nr. 2 "Verbrauch ausrechnen": Unter http://www.oeamtc.at/ kann man außerdem den Verbrauch und die Kosten pro Tankfüllung eruieren. Getankte Spritmenge und gefahrene Kilometer eingeben - sofort sieht man den Verbrauch auf 100 km. Dazu den Betrag der Tankrechnung eintippen - und schon werden die Spritkosten pro Kilometer ausgewiesen. Einfach den vom Fahrzeughersteller angegebenen Durchschnittsverbrauch sowie den aktuellen Spritpreis eingeben - dann sieht man die Jahresspritkosten.

* Tanktipp Nr. 3 "Tankbonus": ÖAMTC-Mitglieder tanken österreichweit mit ihrer Clubkarte mit Kreditkartenfunktion an Avanti-Tankstellen um 3 Cent pro Liter Sprit günstiger.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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