FASSLABEND WÜRDIGT LIESE PROKOP ALS AUSSERGEWÖHNLICHE PERSÖNLICHKEIT

Wien, 22. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Mit Liese Prokop wurde heute eine außergewöhnliche Persönlichkeit zur Innenministerin angelobt. Außergewöhnlich nicht nur, weil sie weltweit eine der ersten weiblichen Innenministerinnen ist, sondern vor allem, weil sie schon in ihrer bisherigen Laufbahn eindrucksvoll gezeigt hat, was sie kann. Das sagte ÖVP-Abg. Dr. Werner Fasslabend heute, Mittwoch, im Plenum des Nationalrates. ****

Fasslabend kennt Prokop bereits seit ihrer 35jährigen politischen Karriere im niederösterreichischen Landtag und in der niederösterreichischen Landesregierung. "Es war immer ein Vergnügen, mit ihr zusammenzuarbeiten", lobte Fasslabend Prokops "menschliche Wärme, ihre sachliche Kompetenz und ihr Ausmaß an Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit, das für Spitzenpositionen notwendig ist." Prokops "Schwäche", oft zu Terminen zu spät zu kommen, rühre daher, dass sie sich auf jedes Gespräch genau vorbereite. "Dann hört sie zu, sagt klar, was sie will und in welche Richtung es gehen soll. Und dann setzt sie den ersten Schritt. So stelle ich mir die Leitung des Innenressorts vor."

Prokop sei seit ihrer Jugend - als Tochter eines Bezirkshauptmannes in Niederösterreich - mit Sicherheitsfragen konfrontiert und habe auch als Stellvertreterin des NÖ-Landeshauptmannes den gesamten Umfang von Sicherheitsaufgaben miterlebt. "Es war daher keine Überraschung, dass Prokop heute den Sicherheitsaspekt in den Vordergrund gestellt hat. Sie will den Menschen Sicherheitsgefühl geben und wird gleichzeitig vor klaren Worten nicht zurückweichen: Sie hat Hilfe und Strafe gleichermaßen angesprochen und wird den Kampf gegen die Kriminalität weiterführen. Bei ihr liegt das Ressort in guten Händen", ist Fasslabend überzeugt.

Abschließend nahm Fasslabend noch zur Türkei-Frage Stellung. "Bundeskanzler Schüssel hat für Österreich und Europa viel erreicht. Erstmals ist die Beitrittsautomatik bei Verhandlungen nicht vorhanden, erstmals sind andere Lösungen und eine Stopptaste eingebaut und es ist klar, dass das Volk mitentscheidet. Europa ist das Europa der Bürger. Daher ist es nicht nur richtig, sondern auch wichtig, dass die Bürger die Möglichkeit haben sollen, mitzuentscheiden, wenn eine so wichtige Frage wie die Aufnahme der Türkei entschieden werden muss. Es wird keinen Beitritt der Türkei geben, wenn es das Volk das nicht will. Dafür ein Danke an Bundeskanzler Schüssel."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0008