Filmfonds Wien: 1,5 Millionen für 14 Filmprojekte

Neue Spielfilme von Derflinger, Flicker und Glawogger

Wien (OTS) - 14 neue Filmprojekte werden vom Filmfonds Wien mit insgesamt 1,51 Millionen Euro gefördert. Die entsprechenden Förderzusagen für Produktion beziehungsweise Projektentwicklung erteilte die Jury des Filmfonds Wien in ihrer fünften Sitzung des Jahres 2004. Unter den acht Herstellungsförderungen befinden sich drei Spielfilme: Sabine Derflingers "42 plus", Michael Glawoggers "Slumming" und Florian Flickers "Dolphins/Morgenland".****

Das Drehbuch zu Sabine Derflingers von der Dor Film produzierten Film "42 plus" wurde von der Regisseurin unter der Mitwirkung des renommierten dänischen Autors Morgens Rukov ("Festen") und Angelika Hager ("Polly Adler") verfasst. Die Hauptrolle der 42-jährigen Christine wird Martina Gedeck ("Bella Martha") spielen. Auch die Besetzung von Michael Glawoggers "Slumming" (Lotus Film) steht bereits fest. Die Rolle des Kallmann wurde Paulus Manker auf den Leib geschrieben. Mit Pia Hierzegger und Michael Ostrovsky arbeitete der Regisseur bereits bei "Nacktschnecken" zusammen. Das Teenage Road Movie "Dolphins/Morgenland" der coop 99 soll nach Aussage des Regisseurs Florian Flicker "bewusst ein Stück neben einer konkreten Wirklichkeit stehen".

Zwei der geförderten Dokumentarfilme haben ihren Schauplatz in Transsylvanien. Gerald Igor Hauzenberger (Golden Girls) zeigt drei der letzten Vertreter der aussterbenden Minderheit der deutschsprachigen Landler und Sachsen, Kurt Mayer wird für seine Universum-Dokumentation in den Karpaten unter den dortigen Hirten drehen. Der Dokumentarfilm von Heinz Emigholz (Amour Fou) beschäftigt sich mit drei berühmten österreichischen Architekten, Ruth Beckermann begibt sich auf die Spuren von nach Wien emigrierten georgischen und bucharischen Juden.

Auch eine Fernseh-Krimiserie ist unter den geförderten Projekten: "SOKO Donau" (Satel Film) hat die Arbeit einer Sonderabteilung der Kriminalpolizei an der Donau zum Inhalt.

In der Sparte Projektentwicklung erhielten sechs Einreichungen eine Förderzusage, darunter die drei Spielfilme "Favoriten" von Valentin Hitz (Bonus Film), "Für einen Augenblick, Freiheit" von Arash T. Riahi (Wega Film) und "Rot Weiß Tot" von Bernhard Salomon (nach dessen gleichnamigen Krimi) und Ulrich Gehmacher (Orbrock Film). Houchang Allahyari wird sich in seinem neuen Film mit der Sufi-Tradition beschäftigen, Martin Reinhart mit dem Ursprung des Tons im Film. Gespannt sein darf man auch auf Peter Kerekes’ "Cooking the History" (Mischief Films) über europäische Kriegsgeschichte aus der Sicht der Militärköche.

o Weitere Informationen: Filmfonds Wien Tel.: 526 50 88 11 http://www.filmfonds-wien.at/

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