Jahrmann: Notfalleinsatzfahrzeug Pöggstall langfristig gesichert

Wichtiger Lückenschluss für Gesundheitsversorgung der Bevölkerung

St. Pölten (SPI) - Was noch vor einigen Jahren undenkbar war, ist mittlerweile Realität: jede NiederösterreicherIn kann innerhalb weniger Minuten von einer NotärztIn betreut werden, jederzeit ist ein Notarztwagen oder Hubschrauber einsatzbereit, der in medizinischen Notfällen oder bei Unfällen lebensrettend ist. "Nachdem schon Anfang diesen Jahres der Beschluss gefallen ist, in Pöggstall einen Notarztwagenstützpunkt einzurichten, ist nun mit dem Vertrag zwischen dem Roten Kreuz und dem Land Niederösterreich die langfristige Sicherung erfolgt. Mit dem Notfalleinsatzfahrzeug aus Pöggstall kann eine Region mit 18.000 Menschen notärztlich versorgt werden. Durch diesen Lückenschluss können nun 96% aller NiederösterreicherInnen innerhalb von 20 Minuten von einem Notfalleinsatzfahrzeug betreut werden", freut sich LAbg. Josef Jahrmann über die Bewilligung des Vertrages. "Die Notarztwägen sind für unser Land und seine Menschen nicht nur eine wichtige, sondern vielmehr eine lebensnotwendige Einrichtung. Gerade im akuten medizinischen Notfall kommt es auf jede Minute an", so Jahrmann weiter.****

Der nun vom Land Niederösterreich genehmigte Vertrag hält nicht nur die Verpflichtung des Roten Kreuzes fest, den Betrieb des NAWs in eigener Organisation durchzuführen, sondern regelt vor allem die Finanzierung durch das Land. Das Land Niederösterreich wird vierteljährlich 323.530 Euro für den Betrieb des Notfalleinsatzfahrzeuges Pöggstall zur Verfügung stellen. Der Vertrag wurde bis zum Ende des Jahres 2009 getroffen. "Eine flächendeckende Versorgung mit Notarztwagen und Notarzthubschrauber ist einer der Grundpfeiler des hervorragenden Niederösterreichischen Gesundheitssystems. Dieser Beschluss ist auch ein wichtiges Bekenntnis des Landes Niederösterreich, dass die flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung auch etwas kosten darf. Menschenleben kann man schließlich nicht in Euro und Cent bewerten, sie sind schlichtweg unbezahlbar", so Jahrmann abschließend.
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