Grüne/Sburny: Kärgliches Motto ‚Budget-Umschichtungen’ in Forschung

Forscherinnen-Quote im OECD-Vergleich inakzeptabel

OTS (Wien). "Herr Consemüller ist anscheinend schon sehr bescheiden geworden. Wenn er meint, dass lediglich das Sahnehäubchen für eine zufriedenstellende Forschungsförderung in Österreich fehle, dann täuscht er sich gewaltig", erklärt heute die Wirtschaftssprecherin der Grünen, Michaela Sburny, und weiter: "Tatsache ist, dass das Leitmotiv der Regierung hauptsächlich unter dem kärglichen Motto ‚Budget-Umschichtungen’ zusammengefasst werden kann, - leider."

So sei beispielsweise bei der konstituierenden Sitzung der Nationalstiftung seitens der Regierung behauptet worden, dass hundert der insgesamt 125 Mio. Euro, die aus der Nationalstiftung fließen sollen, zusätzliche Mittel für die Forschung seien. Bei den 125 Mio. Euro im Jahr 2004 handle es sich jedoch zu einem Grossteil um Mittel der Nationalbank, die nicht mehr direkt an die Förderinstitutionen gehen, sondern über die Nationalstiftung umgelenkt würden.

"Darüber hinaus ist es inakzeptabel, dass Österreich gemessen an der Anzahl der Forscherinnen pro Kopf im OECD-Vergleich im hintersten Feld liegt. Und ein Skandal, dass sich daran auch nichts ändert", so Sburny. Auch wenn zugestanden werden könne, dass im Forschungsbereich mit der Errichtung der Forschungsförderungsgesellschaft und dem Spatenstich zum Haus der Forschung einiges geschehe, so sei dies noch lange kein Grund zur Euphorie, schließt Sburny.

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