AK unterstützt Konsumentenschutzminister: Nein zu Selbstbehalten für Bankkunden bei Bankpleite

Bis zu 1.300 Euro Verlust für Sparer, wenn Pläne des Finanzministers beschlossen werden

Wien (OTS) - Die AK unterstützt Konsumentenschutzminister Haupt in seinem Widerstand gegen die geplante Neuregelung der Einlagensicherung. Bisher haben Sparer bei einer Bankenpleite bis zu einer Höhe von 20.000 Euro ihr gesamtes Erspartes zurückerhalten. Jetzt sollen sie, so will es der Finanzminister, nur mehr bis zu einem Guthaben von 7.000 Euro ihr Geld in voller Höhe zurückbekommen. Darüber hinaus soll es einen 10-prozentigen Selbstbehalt geben. Das bedeutet im Klartext: Hat ein Sparer 20.000 Euro auf dem Sparbuch und die Bank schlittert in die Insolvenz, verliert er 1.300 Euro. Betroffen davon sind neun von zehn Sparer. "Die Konsumenten haben schon genug zu tun, eine Bank zu finden, bei der sie noch halbwegs Zinsen bekommen", sagt AK Direktor Werner Muhm, "es kann ja nicht sein, dass die Sparer jetzt auch noch nach der ,sichersten’ Bank suchen müssen, damit sie im Fall des Falles nicht um ihr Geld umfallen. Wie kommen die Sparer dazu, dass sie draufzahlen, wenn sich Bankmanager verspekulieren. Die Sparer müssen die Gewissheit haben, dass ihr gesamtes Erspartes sicher ist."

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