ÖAMTC-Tipps für die Fahrt in den Weihnachtsurlaub

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Wien (ÖAMTC-Presse) - Um möglichst stau- und stressfrei in den Urlaub zu gelangen, hat der ÖAMTC einige Tipps parat:

o Informationen über den Straßenzustand, die Staupunkte und Grenzwartezeiten rechtzeitig vor Antritt der Urlaubsfahrt einholen. Aktuelle Berichte und Prognosen gibt es online unter http://www.oeamtc.at/verkehrsservice/ oder telefonisch unter 0810 120 120 (max. 0,073 Euro/min Telekomtarif). o Die Hauptreisetage (25./26. Dezember, 1./2. Jänner, 6. und 8. Jänner) nach Möglichkeit meiden. Ist man an diesen Tagen unterwegs, fährt man am besten zeitig in der Früh oder erst in den Nachmittagsstunden. Da haben sich die größten Staus auf den Straßen meist wieder aufgelöst. o Entsprechende Winterausrüstung ist unerlässlich, Schneeketten gehören zur Sicherheit in den Kofferraum. Gerade in den Bergen kann ein Schlechtwettereinbruch die Straßen innerhalb von Minuten in "Tiefschneepisten" verwandeln. o Wie in Österreich dürfen auch in der Slowakei, in Tschechien und in Ungarn die Jahresvignetten 2004 für die Benutzung von Autobahnen und Schnellstraßen noch bis Ende Jänner 2005 verwendet werden. In den Nachbarländern sind aber auch Tages- und Monatsvignetten erhältlich. o Urlauber, die ihre Schiferien in Südtirol verbringen, erinnert der ÖAMTC daran, dass in Italien seit vergangenem Frühjahr bei Pannen das Tragen von Warnwesten vorgeschrieben ist. Erhältlich sind die Warnwesten in Österreich unter anderem bei allen Dienststellen des ÖAMTC. o Achtung: Auf den Pisten in Italien gilt Helmpflicht für Kinder. Wie dem ÖAMTC vom italienischen Schiverband mitgeteilt wurde, tritt mit 1. Jänner 2005 ein neues Gesetz in Kraft, wonach Wintersportler unter 14 Jahren einen Helm auf der Piste tragen müssen. Ordnungskräfte werden in den Schigebieten die Einhaltung der Helmpflicht überprüfen. Wer gegen die neue Vorschrift verstößt, muss mit Strafen zwischen 30 und 150 Euro rechnen. o In Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien sind Spikereifen generell verboten. In Deutschland werden Spikes nur innerhalb des grenznahen Gebietes toleriert. Darunter fällt die Verbindung über das "Deutsche Eck" von Salzburg über Bad Reichenhall nach Lofer, die Autobahnverbindung Salzburg - Inntaldreieck - Kufstein hingegen ist laut ÖAMTC für Spikefahrer tabu. In der Schweiz sind Spikes auf Autobahnen verboten. Ausnahmen sind die Zufahrten zum San Bernardino Tunnel zwischen Thusis und Mesocco und zum St. Gotthard Tunnel zwischen Airolo und Göschenen. Ohne Einschränkungen sind Spikes in Italien und somit natürlich auch in Südtirol erlaubt.

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ÖAMTC-Informationszentrale / Ko

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