SPÖ-Pfleger: "Parkpickerl" wichtige technische Maßnahme zur Verbesserung des Verkehrsablaufes in der Stadt

Wien (SPW-K) - Eine Lanze für die ab September des kommenden
Jahres vorgesehene Einführung eines "Parkpickerls" für die Umgebung der Wiener Stadthalle im 15. Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus, wie insgesamt für das System dieser Form der Wiener Parkraumbewirtschaftung, brach Freitag SPÖ-Gemeinderat Univ-.Prof. DI Dr. Ernst Pfleger in seinem Debattenbeitrag im Wiener Gemeinderat. Das Parkpickerl soll im Umgebungsbereich der Stadthalle eingeführt werden und als Pilotversuch täglich von 18 bis 23 Uhr (fünf Stunden) gelten.

Pfleger wies kritische Anmerkungen seitens seines Vorredners von der FPÖ zurück und betonte, dass "die reflexartigen Reaktionen der FPÖ zum Thema Parkraumbewirtschaftung völlig ungerechtfertigt, veraltet und antiquiert sind. Das Vorhaben wird ein vorerst auf zwei Jahre befristetes Pilotprojekt sein, das danach auf seine Wirksamkeit überprüft werden würde". Er wies zudem auf die große Bedeutung der zusätzlich errichteten 750 Garagenplätze im unmittelbaren Bereich der Stadthalle hin. "Diese haben sich", so der Mandatar, "beim jüngsten ´Fest der Pferde´ in dem Veranstaltungszentrum in der Praxis bereits bewährt und sind bereits ausgebucht gewesen. Gemeinsam mit den übrigen 1.350 Garagenplätzen der Stadthallengarage steht den Besuchern nun ein Angebot von über 2.000 Stellplätzen im Bereich der Stadthalle zur Verfügung", erklärte Pfleger.

Pfleger informierte zudem, dass ab Herbst des kommenden Jahres nicht nur die Eintrittskarten von Stadthallenveranstaltungen selbst, sondern auch von anderen Veranstaltern als Fahrscheine für die öffentlichen Verkehrsmittel gelten würden. Dies sei, so Pfleger, ein weiterer nicht zu unterschätzender Beitrag zur Lösung des an Großveranstaltungstagen besonders virulenten Verkehrsproblems rund um die Stadthalle. Pfleger sprach an die FPÖ - allen voran Gemeinderat Mag. Kowarik - die Einladung aus, "mit ihm gemeinsam Werbung für die verkehrspolitische Maßnahme zu machen".

Das Parkpickerl sei jedenfalls eine wichtige technische Verkehrsmaßnahme, die mehrere Vorzüge in sich vereine, führte Pfleger weiter aus. Es schaffe eine bessere Nutzung der vorhandenen Parkplätze im öffentlichen Raum, die Gebühr würde für die Errichtung weiterer Garagen verwendet, was wiederum mehr Platz an der Oberfläche und mehr Sicherheit im Verkehr bedeute, nicht zuletzt würde auch der öffentliche Verkehr von dieser Maßnahme profitieren. "Die Parkraumbewirtschaftung ist daher eine ganz wichtige verkehrshygienische Maßnahme für das einwandfreie Funktionieren des Verkehrs in unserer Stadt", schloss Pfleger. (Schluss)

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