Hutchison akzeptiert "Fluchtsteuer"-Entscheidung der Regulierungsbehörde

Wien (OTS) - Wenn am Montag die Telekom Control Kommission die
Höhe der "Fluchtsteuer" voraussichtlich mit 19Euro festlegt, wird Hutchison 3G Austria die Entscheidung akzeptieren, "damit für die Kunden endlich Rechtssicherheit herrscht"

Am Montag entscheidet die Telekom Control Kommission in Sachen Aufsichtsverfahren gegen mobilkom, T-Mobile und ONE, und damit über die Höhe der "Fluchtsteuer", die der alte Mobilfunkbetreiber von einem Kunden, der seine Rufnummer zu einem anderen Mobilfunker mitnimmt, verlangen darf. mobilkom, T-Mobile und ONE hatten ursprünglich 35Euro von ihren Kunden verlangt. Das war der Regulierungsbehörde zuviel. Am 18. Oktober 2004 leitete sie ein Verfahren gegen mobilkom, T-Mobile und ONE wegen "Verletzung des Telekom-Gesetzes" ein und bezeichnete gleichzeitig lediglich ein Endkundenentgelt von 12Euro als "nicht abschreckend". Nun verlautet die Regulierungsbehörde, dass sie am Montag die besagten Aufsichtsverfahren einstellen will, wenn die betroffenen Betreiber ihre Fluchtsteuer auf 19Euro senken. Hutchison 3G Austria Regulierungsexperte Bernhard Wiesinger: "Das ist zwar eine typisch österreichische Lösung. Wir werden die Entscheidung der Regulierungsbehörde aber jedenfalls akzeptieren, damit für die Kunden endlich Rechtssicherheit herrscht."

Betreiber vor Einigung über Verrechnung untereinander

Bereits Mitte November hatte Hutchison 3G Austria per Einstweiliger Verfügung des Handelsgerichtes Wien erreicht, dass T-Mobile nur mehr eine Fluchtsteuer in der Höhe von 12Euro verlangen durfte. Für den Fall, dass die Telekom Control Kommission nun eine Fluchtsteuer in der Höhe von 19Euro festlege, hat T-Mobile angekündigt, die Differenz von Hutchison 3G einzuklagen. Wiesinger:
"Diese Drohung ist in zweifacher Hinsicht lächerlich. Erstens von der Schadenssumme her und zweitens von der juristischen Erfolgsaussicht." Vielmehr sei man gerade dabei, sich mit allen Betreibern über jenes Entgelt zu einigen, dass im Fall der Rufnummernmitnahme zwischen den Betreibern verrechnet wird. Der Regulierungsexperte: "Da wir über das Betreiberentgelt konstruktiv verhandeln, gehen wir davon aus, dass dabei alle Differenzen aus der Vergangenheit umfassend ausgeräumt werden."

Über 20.000 portierte Kunden beweisen Erfolg von mobiler Rufnummernmitnahme

In den ersten beiden Monaten, seit Einführung von mobiler Rufnummernmitnahme haben exakt 20.263 Kunden ihre Rufnummer zu einem anderen Betreiber mitgenommen. Für Hutchison 3G Austria ist dies "angesichts technischer Anlaufschwierigkeiten und der gezielten Verunsicherung der Kunden mit der Fluchtsteuer-Diskussion ein beachtlicher Erfolg." Bernhard Wiesinger: "Wenn ab Montag endlich Rechtsicherheit für den Kunden herrscht, wird die Zahl der Kunden, die ihre Rufnummer mitnehmen, bestimmt noch weiter steigen."

Über 3:

Hutchison 3G Austria GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen von Hutchison Whampoa Limited in Hongkong und UMTS Lizenz Inhaber seit November 2000. Am 05.05.2003 startete das Unternehmen unter der Marke 3 in Österreich als erster einzig reiner Mobile Multi Media Anbieter und ist mittlerweile klarer Marktführer bei UMTS-Anwendungen. 3 bietet Multimedia Produkte (z.B. Videotelefonie, Video Clips, etc.), die ausschließlich für den mobilen Einsatz gedacht sind, sowie herkömmliche Mobilkommunikation (z.B. Sprachtelefonie, SMS, MMS). Im Angebot von 3 verschmelzen Telekommunikation, Internet und klassische Medien.

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