Kukacka: Vollendung der Pyhrn-Autobahn schafft Brückenschlag zwischen Nord und Süd

Letztes Teilstück bringt wesentliche Verkehrsentlastung für Anrainergemeinden und entschärft unfallträchtiges Nadelöhr

Wien, 17. Dezember 2004 (OTS) -

"Mit der Verkehrsfreigabe des letzen Teilstückes der A9 Pyhrn Autobahn wird endlich die letzte

Lücke auf der insgesamt 220 Kilometer langen neuen Verkehrshauptschlagader zwischen dem Knoten Voralpenkreuz und der slowenischen Staatsgrenze geschlossen. Damit wird nach langjähriger Bauzeit ein Großprojekt vollendet, das nicht nur alleine in Österreich von herausragender Bedeutung ist, sondern auch gesamteuropäisch einen Brückenschlag von Süden nach Norden darstellt", sagte heute, Freitag, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka anlässlich der morgigen Eröffnung des letzen Teilstückes der A9 Pyhrn Autobahn zwischen Inzersdorf und Schön. Die alte, besonders unfallträchtige sogenannte Gastarbeiterstrecke gehöre damit endgültig der Vergangenheit an, damit werde auch ein Meilenstein für mehr Verkehrssicherheit gesetzt. "Ich freue mich, dass nach so langer Bauzeit und zahlreichen Widerständen jenes Projekt, mit dessen Trassenfestlegung ich als Baulandesrat 1986/87 beschäftigt war, nun endgültig fertiggestellt wird", betonte Kukacka. ****

Kukacka erinnerte daran, dass sich in den vergangenen fünf Jahren auf der B 138 Pyhrnpass Straße zwischen Inzersdorf und Schön insgesamt 254 Unfälle mit 12 Toten und 342 Verletzten ereigneten. Nach Fertigstellung der letzten Lücke auf der A 9 in Oberösterreich werden die Gemeinden Kirchdorf und Micheldorf vom Verkehr wesentlich entlastet und ein unfallträchtiges Nadelöhr entschärft. "Die bislang kilometerlangen Staus gehören dann der Vergangenheit an. Den Autofahrern bringt dieser Lückenschluss eine Fahrzeitverkürzung von rund 15 Minuten, den Anrainern in den Gemeinden Kirchdorf und Micheldorf mehr Lebensqualität durch weniger Verkehr und Lärm", erklärte Kukacka.

Die Länge des letzten Teilstückes betrage rund 9 Kilometer, 157 Millionen Euro seien in vierjähriger Bauzeit von der Bundesgesellschaft ASFINAG investiert worden. Auch die Verkehrsprognosen würden regionale als auch überregionale Bedeutung des neuen Teilstückes unterstreichen. "Derzeit passieren rund 14.000 Autos am Tag die B 138 Pyhrnpass Strasse. Die Prognosen sagen aber voraus, dass 2010 bereits 23.700 Autos dieses Teilstück der A9 passieren werden. Diese Zahlen zeigen schon, dass die Pyhrn Autobahn eine neue Hauptverkehrsverbindung zwischen dem Großraum Linz und der Steiermark darstellen wird, die diese Regionen auch in weitere Folge an die Industriegebiete in Bayern und die wachsenden Märkte in Slowenien anbinden wird", schloss Kukacka.

Rückfragen & Kontakt:

Staatssekretariat im BM für Verkehr,
Innovation und Technologie
Mag. Christian Dolezal
Pressesprecher
Tel. +43 (01) 711 62/8803

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SVT0001