Leitl: Lückenschluss der Phyrn-Autobahn - ein Vorbild für andere offene Projekte

WKÖ-Präsident hebt Engagement von Landesrat Hiesl hervor -PPP-Finanzierung für Summerauerbahn schon weit gediehen: "Jetzt ist der Bund am Zug"

Wien (PWK936) - Morgen, Samstag, kann in Inzersdorf, Oberösterreich, der Lückenschluss der Pyhrn-Autobahn gefeiert werden. Damit gehört eine störende Unterbrechung dieser wichtigen europäischen Transversale der Vergangenheit an.

Durch den Lückenschluss werden die geplagten Anrainer entlastet und die wirtschaftliche Attraktivität dieser Region und darüber hinaus des ganzen Landes erhöht, unterstreicht der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, die Bedeutung dieses Ereignisses. Besondere Anerkennung spendet Leitl in diesem Zusammenhang dem zuständigen oberösterreichischen Baureferenten, Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl, der dieses Infrastrukturprojekt energisch, konsequent und erfolgreich betrieben habe. "Die Wirtschaft wünscht sich, dass mit dem selben Elan auch bei anderen Projekten, beispielsweise der noch immer offenen Autobahnlücke zwischen Wien und Pressburg, vorgegangen wird".

Mit der Eröffnung des Teilstückes Inzersdorf - Schön ist die Pyhrn-Autobahn durchgehend bis an die österreichisch-slowenische Staatsgrenze befahrbar. Dies entspreche, so Leitl, einer der Hauptforderungen der Wirtschaft, nämlich den Ausbau der Infrastruktur speziell in Richtung der neuen EU-Mitgliedsstaaten zu beschleunigen.

Die Kosten von 157 Millionen Euro wurden aus den Mauteinnahmen bestritten. Damit erfolgte die Finanzierung weitgehend durch die Wirtschaft selbst, hebt der Präsident der Wirtschaftskammer hervor.

Parallel dazu müsse aber auch, so Leitl weiter, der Ausbau der Bahnstrecke Summerau - Linz - Graz - Spielfeld rasch vorangetrieben werden, um die wichtige Verbindung nach Slowenien abzusichern und vor allem für den Transitverkehr eine interessante Alternative zur Verfügung zu stellen. Die Summerauer Bahnverbindung gehört zu den prioritären TEN-Projekten der EU. Allerdings ist die Finanzierung des Schienenausbaues viel schwieriger, weil keine Mauteinnahmen zur Verfügung stehen. Wichtig ist daher die PPP-Finanzierung. Das Projekt, den Ausbau der Summerauer Bahn im Wege einer Öffentlich(Public)-Privaten Partnerschaft (PPP) zu finanzieren, ist bereits weit fortgeschritten. Auf Bundesebene müssen jetzt die erforderlichen Schritte gesetzt werden, fügt Leitl mit Nachdruck hinzu. (hp)

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