FP-Frank: Kriminalähnliche Geschichte rund um "News"-Tower

Stadt Wien mietet sich zu überhöhten Preisen ein

Wien (OTS) - Wien, 2004-12-17 (fpd) - Im Rahmen der Sitzung des Wiener Gemeinderates kritisierte heute die Wiener FPÖ-Gemeinderätin Henriette Frank die "kriminalähnliche" Geschichte rund um den "News"-Tower. "News und Generali schlossen sich beim Hochhaus "News" zusammen. Gebaut wurde zu hoch und zu teuer. Darauf hin half Wiener Wohnen und mietete sich ein, mit 31,60 Euro pro Quadratmeter, obwohl die Spitzenwerte bei Büromieten in Wien stabil bei 21 Euro lagen. Noch dazu leistete Wohnservice Wien im News-Tower eine Mietvorauszahlung für 12,5 Jahre in der Höhe von 2,7 Millionen Euro, verzichtete für diese Dauer auf das Recht der Kündigung und nahm sich dadurch jede Flexibilität", so Frank.

Im Oktober 2002 hat die Stadt Wien in diesem Gebäude eine weitere Fläche von 485 m2 plötzlich um die Hälfte des früheren Preises um 15,20 Euro pro Quadratmeter angemietet, obwohl kein Bedarf bestand. Darüber hinaus mietete man sich einen Veranstaltungsraum um 5000 Euro. "Diese konzeptlosen Transaktionen der Stadt Wien kosten dem Wiener Steuerzahler jährlich 167.000 Euro. Die ständigen Gebührenerhöhungen sind daher nicht verwunderlich", so Frank abschließend. (Schluss)

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