VP-Neuhuber: Projekt Zentralbahnhof ist tragbarer Kompromiss

Wien (VP-Klub) - ÖVP Wien Planungssprecher LAbg. Alexander
Neuhuber begrüßte heute im Wiener Gemeinderat die All-Parteien-Einigung hinsichtlich des Projektes Zentralbahnhof, die er als einen tragbaren Kompromiss bezeichnete. "Die Einigung in der sprichwörtlichen letzten Minuten war gerade bei diesem nicht alltäglichen Projekt unabdingbar. Schließlich geht es hier um eine gigantische städtebauliche Entwicklung, um einen neuen Stadtteil mitten in der Stadt, der in den kommenden zwanzig Jahren entstehen wird. In Summe reden wir über gigantische 1,25 Millionen m2 Bruttogeschossfläche nach Fertigstellung aller geplanten Gebäude", so Neuhuber.

"Jede der im Gemeinderat vertretenen Parteien kann sich im Antragstext wiederfinden", so Neuhuber. "Es gibt daher weder Sieger noch Besiegte. Einziger Sieger bei den Verhandlungen zum Masterplan Zentralbahnhof ist das Projekt selbst, die Stadt Wien und damit alle Wienerinnen und Wiener."

Die von der ÖVP Wien geforderten Bedingungen, so unter anderem eine Begrenzung der Einkaufsfläche auf 20.000 m2, die konzeptionelle Einbindung der Kaufleute der Umgebung, die Beschränkung der Anwendung des §69 der Bauordnung auf rein architektonische Notwendigkeiten und letztlich die vorgesehene Planung eines zusätzlichen U-Bahn Anschlusses waren ausschlaggebend für die Zustimmung der ÖVP, stellte Neuhuber fest.

Besonderes Augenmerk müsse bei diesem Projekt aber auf die Marktverträglichkeit hinsichtlich der geplanten Büroflächen gelegt werden und mit größter Sensibilität sei auch, bedingt durch die unmittelbarer Nähe zum Belvedere, mit Hochhausgebäuden und somit der Verträglichkeit mit dem Weltkulturerbe umzugehen, forderte Neuhuber.

"Ich hoffe, dass die bisherige gemeinsame Vorgehensweise bei diesem Projekt ihre Fortsetzung findet und darf Stadtrat Schicker und seinem Mitarbeitern für ihre Kooperationsbereitschaft meinen Dank aussprechen", schloss Neuhuber.

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