Unterreiner: Kunsthalle Wien: Geldvernichtung, Kunst-Müll und Politagitation am laufenden Band!

Kunsthalle Wien soll für die nächsten 3 Jahre rund 12 Millionen € bekommen!

Wien, 17-12-2004 (fpd) - Einmal mehr erregen die laufenden und geplanten Aktivitäten der Kunsthalle Wien die Gemüter. War es im Vorjahr noch die mexikanische "Künstlerin" Teresa Margolles, die sich in der Wiener Kunsthalle - mit Subvention von Wiener Steuergeldern -profilieren durfte, um die Schändung eines toten Babys den Wienerinnen und Wienern stolz als "Kunst" zu präsentieren, so zeigen auch die laufenden Ausstellungen die symptomatische Effekthascherei durch diese Wiener Einrichtung. Nur wenige Besucher verirren sich z.Zt. in die beiden Ausstellungen "africa screams" deren Programm "die Kulturgeschichte des Bösen und des Schreckens" ist. Damit wird die afrikanische Kunst zum Gruselkabinett degradiert.
Auch die Ausstellung "Skulptur" in der Tradition der "Trash Kultur" -also des Kunst-Mülls - zeugt von dieser sinnlosen Entwicklung. Man sieht monströse Saugdruckschläuche, alte Bügeleisen. Rostige Hämmer, kaputte Regenschirme - Skulpturen, die laut Dr. Matt, dem Direktor der Kunsthalle, in der "Fortsetzung der Tradition eines Michelangelo, Auguste Rodin und Alberto Giacometti stehen." Diese dreiste Frechheit eines "Kunsthallen Direktors", Kunstmüll in einem Atemzug mit den großen Meistern zu nennen, zeigt eine diffuse Wahrnehmung, die ihresgleichen sucht, so heute die Kultursprecherin der Wiener FPÖ, Landttagspräsidentin Mag. Heidemarie Unterreiner.

Die Kunsthalle ist seit dem Bestehen ein Ort zweifelhafter Projekte. Beginnend mit den Vibratorspielen von Elke Krystofek bei der Eröffnung der Kunsthalle am Karlsplatz, über die mannigfaltige Darstellungen mißgebildeter Säuglinge und Kinder bei der Ausstellung "Kind und Welt" bei der vor allem ein erigierter Penis, der zwischen die Beine eines Babies fährt zu Abscheu in der Bevölkerung führte. Auch der subventionierte Voyeurismus von Vanessa Beecroft oder die Schau einer Ex-Prostituierten und Pornodarstellerin hat den Ruf der Kunsthalle manifestiert, so Unterreiner.

Nach dem pornographischen und pädophilien Aktionismus ließ die Kunsthalle bereits im Jahr 2000 mit politischem Aktionismus aufhorchen. "Die Kunst der Stunde ist Widerstand" hieß es damals und Direktor Matt ließ in der "New York Times" verlauten, daß "the pages of History have turned back to our darkest chapter!" Die Kunsthalle -namentlich Direktor Matt - wollte damit gegen die "politischen Verwerfungen" vorgehen.

Das nächste Jahr wird uns ein weiteres Kapitel der Matt´schen Politagitation bringen. Die geplanten Fahneninstallationen des Deutsch-Türken Feridun Zaimoglu soll, so Zaimoglu, eine "offensive Gegenattacke" gegen den "Integrationsdruck der Deutschen" starten. Er möchte sich "die kulturelle Hegemonie erkämpfen" und mit 100 türkischen Fahnen unterschiedlicher Größe die Kunsthalle verhüllen und somit "mit dem Halbmond auf Rot deutsches Kulturgut erobern".

Die Kunsthalle Wien, so kann man heute schon festhalten, wird auch weiterhin Versatzstücke aus der internationalen "Kulturfundgrube" der plattesten und oberflächlichsten Art zum Besten geben. Viele junge österreichische Künstler werden auch in Zukunft keine Möglichkeit haben, in der Kunsthalle Wien auszustellen. Ihnen wird die Möglichkeit genommen, wenn sie nicht einer bestimmten politischen Kaste angehören.

Heute -im Zeitalter der Globalisierung - sind neuartige politische Ansprüche und Forderungen entstanden, hervorgebracht von Einzelpersonen, Gemeinschaften und Ländern, die das Gefühl haben, daß ihre lokale Kultur weggeschwemmt wird. Sie wollen sich in einer globalisierten Welt ihre Identität bewahren. Österreich und Wien im Speziellen werden also gut daran tun, Wege und Mittel finden, inmitten der ganzen Vielfalt die kulturelle Identität sicherzustellen. Unsere Welt, die ja wirtschaftlich immer stärker zusammenwächst, kann nicht funktionieren, wenn die Menschen nicht gegenseitig ihre Vielfalt respektieren und durch gemeinsame menschliche Bindungen zur Einheit finden. Im Zeitalter der Globalisierung können sich weder einzelne Staaten noch die internationale Gemeinschaft als Ganzes leisten, die bestehenden Forderungen nach kultureller Anerkennung der autochthonen Bevölkerung zu ignorieren. Dabei ist davon auszugehen, daß es immer häufiger zu Konfrontationen auf der Ebene von Kultur und Identität kommen wird.

Die Kunsthalle Wien wird für die nächsten 3 Jahre 11,991 Millionen, also rund 12 Millionen € Subvention erhalten. Das sind im Jahr 3,997.000 € pro Jahr denen nur rund 400.000 € Einnahmen entgegenstehen. Angeblich besuchen 184.000 die Kunsthalle, jedoch stehen den Besucherzahlen nur rund 200,000 € Eintrittsgelder gegenüber. Nachdem eine Eintrittskarte 10,50 € kostet würde das bedeuten, daß rund 2 Millionen € an Einnahmen einfließen müßten. Entweder gehen viele Leute ohne Bezahlung in die Ausstellungen, oder aber die Besucherzahlen stimmen nicht - wundern würde das niemanden, so Unterreiner abschließend. (Schluß) jen

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