Martinz: Vereinbarung FP-SP und LKH-Betriebsrat brökkelt

Personalabbau in Landeskrankenhäusern beginnt. Vereinbarung mit Betriebs-rat das Papier nicht wert

Klagenfurt (OTS) - Der Unterschied zwischen Dichtung und Wahrheit werde langsam größer und der Klagenfurter Nebel um die Vereinbarung zwischen der FP-SP-Koalition und dem LKH-Betriebsrat beginne sich zu lichten. "Der Stellenplan 2005 für die Krankenhäuser sieht eine deutliche Reduktion von Planstellen vor", berichtet LR Josef Martinz heute. Damit werde deutlich, wovor die ÖVP seit bekannt werden der Budget-Zahlen gewarnt hatte. "Im Budget 2005 steht deutlich nachzulesen, dass das LKH Neu nur über Personalabbau zu finanzieren ist. Die KABEG verfolgt nun diese betriebswirtschaftlichen Ziele", so Martinz.
Für ihn, Martinz, sei die Vereinbarung, die der LKH-Betriebsrat der blau-roten Koalition das Papier nicht wert, auf der sie stehe. "Die Koalitionspartner haben für die Budget-Einigkeit eine Arbeitsplatzgarantie abgegeben, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt wussten, dass sie diese nie und nimmer halten können", sagt Martinz. Dies sei als schlimmste Augenauswischerei zu werten und damit hätten FPÖ und SPÖ ihre Versprechen gegenüber den Dienstnehmern der Krankenhäuser bereits gebrochen.
Allein in Klagenfurt werde es 2005 knapp 50 Planstellen weniger geben. Insgesamt würden es laut Martinz über 80 allein für 2005 sein.

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