Haidlmayr: FPÖ will Wehrdienstverkürzung über Zivildienstreform torpedieren

Zivildienstreform droht zur Farce zu werden

Wien (OTS) - "Die FPÖ möchte aus der Zivildienstreform eine Farce machen. FP-Wehrsprecher Bösch geht es bei der Zivildienstreform offenbar darum, Wehr- und Zivildienern weiterhin 8 bzw. zwölf Monate ihrer Lebenszeit zu stehlen", kritisiert Theresia Haidlmayr, Präsidiumsmitglied der Grünen, den heutigen Vorstoß von Bösch, Wehr-und Zivildienst gleich lang wie bisher zu belassen. "Während die FPÖ gestern in der Zivildienstkommission noch durch Abwesenheit geglänzt hat und die positiven Entwicklungen somit leider versäumt hat, fühlt sie sich jetzt offenbar doch bemüßigt, das Ziel der FPÖ in der Zivildienstreformkommission einzugestehen: Nämlich die in der Bundesheerreformkommission beschlossene und für 2006 geplante Verkürzung des Wehrdienstes von acht auf sechs Monate wieder rückgängig zu machen", erklärt Haidlmayr.

"Der beste Witz an Böschs Aussage ist aber, dass sich seine Parteichefin Ursula Haubner bereits am 23. November auf eine Verkürzung des Zivildienstes auf wenigstens zehn Monate festgelegt hat. Die FPÖ möge diese Verhandlungsposition der FP-Obfrau bitte auch dem Vorarlberger Wehrsprecher kommunizieren", ätzt Haidlmayr. "Bei einem Theater für koalitionsinterne Differenzen, diesmal in Form der Zivildienstreformkommission, möchte ich nämlich nicht mitspielen", so Haidlmayr.

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