"tipp - Die Kulturwoche" für den Katz

Porträt über den Maler Alex Katz

Wien (OTS) - "tipp - Die Kulturwoche" berichtet am Sonntag, dem
19. Dezember 2004, um 10.45 Uhr in ORF 2 über folgende kulturelle News:

Kampf um Gerechtigkeit: Theaterrebell Nicolas Stemann inszeniert Hauptmanns "Vor Sonnenaufgang" am Wiener Burgtheater

Mit der Inszenierung von Elfriede Jelineks Stück "Das Werk" hat er Theatergeschichte geschrieben. Die internationale Presse sprach von einem "Geniestreich" und einem "Triumph". Jetzt holt das Wiener Burgtheater den 36-jährigen Nicolas Stemann für zwei Jahre als Hausregisseur nach Wien. Seine erste Inszenierung im großen Haus:
Gerhart Hauptmanns "Vor Sonnenaufgang". "Das Theater als Illusionsmaschinerie hat ausgedient", so Stemann - und er setzt auf Effekte: Videowalls, Mikros und Powerpoint-Präsentationen, ein lustvolles Spiel mit Requisiten. Auf der Bühne wird keine Realität nachgespielt, sondern nur auf sie verwiesen. Jetzt transportiert er Hauptmanns Klassiker in die globalisierte Gegenwart. Premiere ist am 18. Dezember.

Bild der Zeit: Unterhaltung der Extraklasse verspricht der preisgekrönte französische Film "Comme une image"

Agnès Jaoui und Jean-Pierre Bacri sind das "Power Couple" des französischen Kinos. Seit Jahren schreiben "Jabac", wie die beiden von den Medien liebevoll genannt werden, gemeinsam Drehbücher, bringen sie auf die Leinwand und übernehmen auch noch die tragenden Rollen. Der neueste Streich des erfolgreichen Duos heißt "Comme une image", eine witzige, kluge und temporeiche Komödie. Erzählt wird die Geschichte der pummeligen Lolita, die Sängerin werden möchte. Ein ironisches Sittenbild einer Gesellschaft voll von Eifersucht, Neid, Missgunst, in der alle wie besessen am eigenen Image basteln. In Cannes wurde der Film mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet, am Freitag kommt "Comme une image" in unsere Kinos.

Mut zur Schönheit: Alex Katz präsentiert seine Bilderwelt von Sein und Schein in der Wiener Albertina

"Mir als Künstler geht es nicht um irgendeine Moral, nicht um Wahrheit, sondern um das Visuelle, die Oberfläche der Dinge", so Alex Katz. 1927 in New York als Sohn polnischer Einwanderer geboren, zählt er heute zu den profiliertesten amerikanischen Künstlern. Die Oberfläche hat er für sich nicht nur als Stilmittel, sondern auch als Thema entdeckt. Seine Bilder zeigen zeitlose Porträts einer Freizeitgesellschaft. Er schildert die kleinen Gesten menschlicher Beziehungen und fixiert flüchtige Augenblicke. Die Arbeitsweise des Künstlers ist vielschichtig und verlangt umfangreiche Vorstudien. 35 Kartons und Gemälde der vergangenen 25 Jahre werden derzeit in der Wiener Albertina gezeigt.

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