AK-Kinderbetreuungsatlas 2004: Die aufgezeigten Lücken bei den Angeboten schließen statt klein reden!

Linz (OTS) - Seit mittlerweile sechs Jahren erhebt die Arbeiterkammer
Oberösterreich die Kinderbetreuungsangebote in den Gemeinden. Und genauso lange wird versucht, die dabei aufgezeigten gravierenden Lücken klein zu reden, um sich aus der politischen Verantwortung für die Defizite bei der Kinderbetreuung zu stehlen.

Dass nun auch Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer in diesen Chor einstimmt, ist schade. Der AK Unseriosität im Umgang mit der Erhebung vorzuwerfen, ist nachweislich falsch.

Die im Kinderbetreuungsatlas aufgelisteten Betreuungsangebote basieren exakt auf den Angaben der oberösterreichischen Gemeinden, die dazu im Sommer dieses Jahres befragt wurden. Wenn nun in vielen Gemeinden Betreuungsangebote vor allem für Volksschüler und unter 3-Jährige nicht angeführt sind, dann einzig und allein deshalb, weil sie schlicht und ergreifend nicht existieren!

Bezeichnenderweise führt Enzenhofer kein einziges Beispiel an, bei dem tatsächlich in einer Gemeinde ein bestehendes Angebot unterschlagen worden wäre.

Die Energie, welche die politisch Verantwortlichen für die völlig unhaltbaren Vorwürfe gegen die Arbeiterkammer aufbringen, wäre wesentlich besser in einer tatsächlichen Verbesserung der Betreuungsangebote in den Gemeinden investiert. Denn viele Eltern insbesondere in den ländlicheren Regionen wissen, wie schwer, ja oftmals unmöglich es ist, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen, wenn der Kindergarten über Mittag zusperrt oder keinerlei Nachmittagsbetreuung für Schulkinder angeboten wird. Ihnen hilft keine Schönfärberei, sondern nur tatsächliche und wirksame Unterstützung.

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