Gorbach will ÖBB-Vorstands-Gehälter kritisch hinterfragen, keine Information des Ministers erfolgt

Wien (OTS) - "Es ist zwar gesetzlich nicht vorgeschrieben, dass
der Aufsichtsrat dem Minister Gehaltsvorstellungen des Managements vorlegt, aber es wurde in den letzten Tagen durch unterschiedliche Äußerungen der Eindruck erweckt, das Ministerium oder der Minister seien vorab über die Vorstandsgagen informiert worden. Das ist schlichtweg nicht korrekt. Erst nachdem die Gagen medial bekannt wurden, hat das Ministerium die Vertragsentwürfe erhalten. Wäre ich vorab informiert worden, hätte ich mit meiner Meinung sicher nicht hinter dem Berg gehalten. Nämlich damit, dass sich die Gehälter des neuen ÖBB-Vorstandes an den üblichen Gehältern in der Privatwirtschaft zu orientieren haben, und keine Sonderpfründe zu schaffen sind", fand VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach scharfe Worte zu der seit Tagen lodernden Diskussion um die geplanten Vorstandsgehälter.

"Es sollte allen Beteiligten klar sein, dass es sich bei Managergehältern in Staatsbetrieben um ein besonders sensibles Thema handelt. Besonders üppige Regelungen sind deshalb in keiner Weise zu verteidigen, sondern vielmehr kritisch zu hinterfragen", betonte Gorbach. (Schluss bxf)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christine Lackner
Pressesprecherin
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/8400
christine.lackner@bmvit.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0001