VP-Strobl: PISA hat ÖVP-Forderung nach sprachlicher Vorschulung bestätigt

SPÖ muss mit bildungspolitischer Lebenslüge der Gesamtschule Schluss machen

Wien (VP-Klub) - "Das PISA-Ergebnis weist eine eindeutige
Verbindung des frühzeitigen Umganges mit der Sprachfähigkeit und Sprachentwicklung der Kinder und dem späteren schulischen Erfolg nach. Es ist daher unverständlich, dass die SPÖ sowohl hier im Gemeinderat als auch zuletzt im Stadtschulrat mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten unsere Anträge, das letzte Kindergartenjahr gratis anzubieten und die Schulanmeldung um ein Jahr vorzuziehen, abgelehnt hat", so ÖVP Wien Bildungssprecher LAbg. Walter Strobl, in Rahmen der aktuellen Stunde in der heutigen Gemeinderatssitzung.

Entwicklungspsychologischen Studien und auch die Praxis in Ländern wie Belgien, Großbritannien oder den USA zeigen, dass ein frühes vorschulisches Programm mit dem Schwerpunkt Sprachentwicklung und Sprachförderung Kindern aller Sozialschichten hilft. Es werde hier sehr eindrucksvoll belegt, dass ein vorschulisches Programm mit viel Förderung nicht nur für sozial benachteiligte Schichten ein Gewinn ist, sondern allen Kindern bereits frühzeitig in spielerischer Form jene Förderung zukommen lasse, die sie für bessere Bildungschancen brauchen.

Die Wiener SPÖ verschließe aber vor der Wirklichkeit die Augen, lüge sich selbst in den Sack und schade damit den Kindern dieser Stadt. "Nehmen sie nicht nur die internationalen Erfahrungen, sondern auch die türkischen Elternverbände ernst, die mit mehr als 5.000 Unterschriften eine Umsetzung der ÖVP Vorschläge einfordern. Springen sie über ihren Schatten, legen sie endlich Ihre Bundesparanoia ab und unterlassen sie ihre verqueren Konstruktionen, um dem Bund Schuld für etwas zu geben, wo alleine Sie zuständig sind", fordert Strobl von der SP-Stadtregierung. "Kindergartenwesen und Vorschulerziehung, sowie Schuleinschreibung sind allein Aufgaben der Gemeinde bzw. des Bundeslandes."

Gesamtschule ist längst überholte Ideologie

"Sie müssen endlich mit ihrer bildungspolitische Lebenslüge von 1968, dass alle Menschen von Natur aus mit dem selben Fähigkeiten ausgestattet seien, Schluss machen. Nicht für alle ist das Gleiche zielführend. Es muss eine echte Chancengerechtigkeit geben, die jedem Menschen die seinen Begabungen und Fähigkeiten entsprechende Förderung zukommen lässt", fordert der ÖVP Schulsprecher weiter. Alle in einen Topf, der dann Gesamtschule heißt, zu werfen, sei bildungspolitischer Nonsens. PISA selbst weise darauf hin, dass es bei den überprüften Bereichen Lesekompetenz, Mathematik u. Naturwissenschaften keinen nachweisbaren Zusammenhang mit der Schulorganisation gibt.

"Die Wiener ÖVP will für alle in- und ausländischen Kinder in dieser Stadt das Beste. Geben Sie ihre Neinsager- und Verhinderungs-Politik auf. Sie haben hier und heute neuerlich die Chance zu beweisen, dass auch Ihnen diese Stadt und die Kinder ein Anliegen sind", so Strobl abschließend.

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