FASSLABEND: SCHÜSSEL KONNTE ÜBLICHE BEITRITTSAUTOMATIK DURCHBRECHEN

"Großer Erfolg für den österreichischen Bundeskanzler"

Wien, 17. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Dass es Bundeskanzler Schüssel in Brüssel gelungen ist, die bisher übliche Beitrittsautomatik zu durchbrechen und einen offenen Ausgang der Verhandlungen der EU mit der Türkei mit expliziter Nennung anderer Varianten in der Beziehung zwischen EU und Türkei im Text zu fixieren, wertet der Vorsitzende des EU-Unterausschusses, ÖVP-Abg. Dr. Werner Fasslabend "als einen mehr als beachtlichen Erfolg des österreichischen Regierungschefs". ****

"Es hat sich zweifelsohne gelohnt, bereits im Vorfeld der Verhandlungen durch die Koordinierung aller EVP-Regierungschefs eine breitestmögliche Unterstützung für den österreichischen Vorschlag aufzubauen, und andererseits durch eine äußerst konsequente Haltung während der Verhandlungen diese aus österreichischer Sicht entscheidenden Ziele festschreiben zu können", betonte Fasslabend heute, Freitag.

Dank sprach Fasslabend dem Bundeskanzler auch dafür aus, dass das im Parlament installierte sogenannte "Feuerwehrkomitee" in den vergangen Tages- und Nachstunden ständig informiert war. "Dadurch war es möglich, dass alle vier Parlamentsparteien immer auf dem letzten Wissensstand waren."
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