Strache: Morgige Großdemo von 1.000 Linksextremisten auf der Mariahilfer Straße muß mit allen Mitteln verhindert werden!

Nagelprobe für ÖVP, ob sie moralischen Anspruch auf das Innenressort stellen kann

Wien, 2004-12-17 (fpd) - Die für morgen um 14.00 Uhr angekündigte Großdemo für das Ernst-Kirchweger-Haus von rund 1.000 gewaltbereiten Linksextremisten muß mit allen Mitteln verhindert werden. Die Route ist geplant vom Westbahnhof durch die Mariahilfer Straße in die Innenstadt. Die Exekutive hat bereits ein Großaufgebot von fünf Kompanien sowie der WEGA und der MOT abgestellt. Zusätzlich wurden eigens 200 Gendarmen aus Niederösterreich "importiert". Die Sicherheitskräfte rechnen mit enormen Sachbeschädigungen. Darauf machte heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache aufmerksam. ****

Es kann nicht sein, daß am letzten Einkaufssamstag in Österreichs größter Einkaufsstraße den Menschen ihre Weihnachtseinkäufe durch linke Krawallhorden vermiest werden. Dadurch wird es auch zu eklatanten Umsatzeinbrüchen kommen. Eine besondere Gefahr der Beschädigung besteht auch für sämtliche abgestellte PKW sowie Auslagenscheiben. "In keiner anderen europäischen Stadt ist es wahrscheinlich möglich, daß am letzten Einkaufssamstag vor Weihnachten eine Großdemo von Linksextremisten durch die größte Einkaufseile stattfinden kann. Die darf auch in Wien nicht der Fall sein, zumal die Teilnehmer im Internet bereits auf eine "sehr amüsante, fetzige und nette Demo" hoffen. Was darunter zu verstehen ist, kann man sich bei den bekannten Aktivitäten der Linksextremisten einfach vorstellen, so Strache.

"Ich gehe nicht davon aus, daß diese Demo genehmigt ist. Wenn doch, wäre schon dies allein ein Mega-Skandal. Dennoch ist zu befürchten, daß rund 1.000 Linksextremisten mit viel Krawall ihre Demonstration durch die Mariahilfer Straße in die Innenstadt durchziehen "dürfen". Dies ist im Interesse des Rechtsstaates, der Anrainer, der Geschäftsleute sowie zehntausender Weihnachtseinkäufer mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verhindern, notfalls auch durch den Einsatz von Wasserwerfern. Die Linksextremisten mögen ihre Demo irgendwo im Grünen, am Stadtrand oder auch vor dem Ernst-Kirchweger-Haus selbst abhalten, keinesfalls aber im Herzen der Stadt am letzten Einkaufssamstag vor Weihnachten ihren Krawall schlagen. Ich sehe das auch als Nagelprobe für den Innenminister, ob die ÖVP ihren moralischen Anspruch auf Führung dieses Ressorts überhaupt weiter stellen kann", so Strache. (Schluß) HV nnnn

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