Blecha: Höchstinflation macht Nachbesserung bei Pensionen unbedingt notwendig!

Sozialpolitischer Skandal, dass Regierung die Mindestpension unter der Armutsgrenze belässt!

Wien (OTS) - "Der heute bekannt gewordene Höchststand der Teuerungsrate von 2,6 Prozent macht eine Nachbesserung bei der Pensionsanpassung unbedingt notwendig", erklärte heute der Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha.

Blecha: "Die hohe Teuerung trifft vor allem die Bezieher kleiner Pensionen. Durch explodierende Heizkosten, gestiegene Strompreise, teurere Mieten, höhere Preisen für Brot und Gebäck sowie angehobene Rezeptgebühren und dann noch die Mehrabzüge durch die Anhebung des Krankenversicherungsbeitrages für Pensionisten und der Streichung der Brillenzuschüsse können sich Kleinstpensionisten das Leben nicht mehr leisten! Jetzt muss gehandelt werden! Ich fordere sofortige Verhandlungen der Seniorenvertreter mit der Regierung, um echte Armut und enorme Einkommensverluste zu verhindern!"

Blecha rechnete vor, dass die Inflationsraten seit dem Antreten der Schwarz-blauen Regierung im Jahr 2000 bis 2005 insgesamt 12,3 Prozent betragen, die Pensionserhöhungen in diesem Zeitraum allerdings nur 4,6 Prozent! (siehe Infografik) Blecha: "Daran zeigt sich, dass die Pensionen in den letzten Jahren fast 8 Prozent (!) weniger Wert wurden!

Blecha bezeichnete es als "sozialpolitischen Skandal", dass die Regierung die Mindestpension unter der Armutsgrenze belässt. Der Pensionistenverbandpräsident forderte erneut die Anhebung des Ausgleichszulagen-Richtsatzes über die Armutsgrenze.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Andy Wohlmuth
PVÖ Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 01 313 72 30
www.pvoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0008