Lopatka: Darabos soll sich lieber um das Chaos in der SPÖ kümmern

Unqualifizierte Angriffe auf die Bundesregierung können von Orientierungslosigkeit der SPÖ nicht ablenken

Wien, 15. Dezember 2004 (ÖVP-PK) "Während die SPÖ im Hauptausschuss eine gemeinsame Linie zur Frage der Beitrittsverhandlungen EU-Türkei verhindert, versucht Bundesgeschäftsführer Darabos mit unqualifizierten Angriffen auf die Bundesregierung von der Orientierungslosigkeit der eigenen Partei abzulenken", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Generalsekretär Abg. z. NR Dr. Reinhold Lopatka. ****

Der ÖVP-Generalsekretär bedauerte, dass sich die SPÖ im heutigen Hauptausschuss nicht dazu durchringen konnte, die vernünftige Linie der Verhandlungen mit offenem Ausgang einzuschlagen und so eine einheitliche Linie zu finden. "Sie bleibt bei ihrem verwirrenden Zick-Zack-Kurs." Dabei habe sich der SPÖ-Europaabgeordneter Hannes Swoboda wiederholt für Verhandlungen ausgesprochen. Etwa am 29. September in den "Oberösterreichschen Nachrichten": "Meine Empfehlung an die SPÖ ist, dass sie Verhandlungen nicht im Weg stehen soll", zitierte Lopatka. Auch für Swoboda seien Verhandlungen mit offenem Ausgang die "einzig vernünftige Linie". Darabos seinerseits solle die Außenpolitik den Profis überlassen und sich "lieber um das Chaos in der eigenen Partei" kümmern, so Lopatka. "Der Streit zwischen dem Kärntner SPÖ-Landesgeschäftsführer Würschl und den von diesem als Intrigantinnen bezeichneten Kärntner Abgeordneten Trannacher und Trunk böte derzeit ein gutes Beschäftigungsfeld für den Bundesgeschäftsführer", so Lopatka abschließend.

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