"Eco" am 16. Dezember: Dufte Geschäfte - Die geheimen Verführer

Wien (OTS) - Autos sind nicht mehr nur mit Benzin oder Diesel, sondern auch mit Vanille, Minze und Moschus unterwegs. Je nach Stimmungslage lässt sich der Innenraum des Citroen 4 anders beduften, auch BMW hat einen eigens kreierten Duft für seine Kunden im Flakon. Das Wiener Hotel Marriott versucht es mit der Komposition "Marriott Christmas": Integriert in die Klimaanlage sollen Düfte das Wohlbefinden steigern und dadurch das Geschäft beleben. Weil sich beduftet alles besser verkauft, sind Düfte auch zu Hause allgegenwärtig, von der Kosmetik bis zum Waschpulver. Harmlos ist das nicht, stellt eine Wiener Studie fest, die synthetischen Moschusverbindungen nachgegangen ist. Bei 91 von 100 Testpersonen fanden sie diesen Duftstoff dort, wo er nicht hingehört: im Blut. Ingrid Greisenegger informiert in "Eco" am Donnerstag, dem 16. Dezember 2004, um 22.30 Uhr in ORF 2, moderiert von Angelika Ahrens.

Weitere Themen:

Pension neu: Die Änderungen ab 2005

Mit 1. Jänner 2005 tritt die lange und heftig diskutierte Pensionsharmonisierung (eben erst zum Wort des Jahres 2004 gewählt) in Kraft. Für alle gilt generell: "Länger arbeiten für eine kleinere Pension." Doch im Detail gibt es enorme Unterschiede. Für die über 50-Jährigen wird die Pension weiter nach dem bestehenden System berechnet. Einzelne Betroffene - wie langzeitversicherte "Hackler" oder noch zu definierende Schwerarbeiter - können sogar mit "Verbesserungen" rechnen. Für alle unter 50 wird ein Pensionskonto eingeführt und eine Mischpension nach altem und neuem Recht ermittelt. Hier kommen die Verluste doppelt zum Tragen. Einerseits durch die längere Durchrechnung, die Jahr für Jahr ansteigt, und andererseits durch die Einbeziehung auch von niedrigen Startgehältern am neuen Pensionskonto. Eine Sonderstellung bleibt den Beamten, trotz Harmonisierung. "Eco" bringt einen Überblick über die Änderungen. Hans Tesch und Bettina Fink berichten.

Erfolg: Sichtbar machen, was keiner sehen kann

"Sichtbar machen, was keiner sehen kann" - das war die ehrgeizige Idee von Stefan Scherer und Manfred Prantl. Wie das geht, haben die beiden vier Jahre lang gemeinsam am Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen der TU Graz erforscht. 2001 haben sie ihr eigenes Unternehmen "Alicona" gegründet, das heuer mit dem begehrten Jungunternehmerpreis ausgezeichnet wird. Mit einem beachtlichen Jahresumsatz von 2,7 Millionen Euro im vierten Geschäftsjahr sind die beiden Jungunternehmer am Sprung zum Global Player. Ihre Technologie, Oberflächen abzubilden und ihre Eigenschaften zu berechnen, hat sie für die Automobilindustrie, die Raumfahrtindustrie sowie die Pharmaindustrie attraktiv gemacht. Nicht umsonst liest sich ihre Kundenliste wie das Who is who der internationalen Industriegiganten:
NASA, ESA, BMW und Bosch. Sabina Riedl berichtet.

Türkei/EU: Modeausblick

Im Augenblick hüllen sich die Damen in Pelzen und kuscheligen Textilien und träumen bereits von der Frühlings- und Sommermode des nächsten Jahres. Bei den Modeschöpfern liegt schon alles bereit, was in wenigen Monaten die Blicke auf sich lenken wird. Der in Wien ansässige Modeschöpfer türkischer Abstammung Atil Kutoglu hat sich für 2005 von der Antike inspirieren lassen - da wird es sicher einiges an Haut zu sehen geben, weiß Otto Hörmann.

Shoppingcenter werden Freizeitpaläste

"world of nightlife" - so heißt eine neue Entertainmentform, die im Sommer in Graz eröffnet wurde. In ein ehemaliges Shoppingcenter wurden neun verschiedene Unterhaltungsformen eingebaut: eine Bowlingbahn, ein Discofitnesscenter, ein Friseur, eine Karaokebar, ein Restaurant und verschiedene Tanzclubs. Das Konzept ist so erfolgreich, dass jetzt der Weltkonzern IKEA-Immobilien aufspringt und das "world of nightlife"-Konzept in anderen europäischen Objekten in Europa übernehmen will. Ronny Reisenbauer berichtet.

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