BO Amann zur Befragungsaktion der GPA: Das ist Vergiftung des Betriebsklima!

Mit solchen Aktionen verlässt die Gewerkschaft die Sozialpartnerschaft!

Wien (OTS) - Wenig Freude hat der Bundesobmann des RFW, Ing. Fritz Amann, mit der Aktion der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), die von den Mitarbeitern des Handels wissen will, ob mit ihrem Arbeitsverhältnis alles in Ordnung ist und sie vom Arbeitgeber nicht ausgenutzt werden.

Amann dazu: "Mit solchen Aktionen vergiftet man nur das Betriebsklima, indem man unterschwellig versucht, die Unternehmer zu kriminalisieren. Das in Zeiten wie diesen, wo der Druck durch die Globalisierung auf den heimischen Handel immer größer wird und man gerade vor dem Weihnachtsgeschäft noch enger zusammenstehen muss, um die Arbeitsplätze auch im neuen Jahr erhalten zu können. Man kämpft täglich um Umsätze, die das Überleben sichern und die GPA will wissen, ob der Arbeitnehmer dabei nicht übervorteilt wird. Vor soll viel Ignoranz kann man nur den Kopf schütteln."

Mit dieser Aktion hat die GPA jedenfalls gezeigt, dass sie sich von der echten Interessensvertretung verabschiedet hat. Man fragt sich, wen die Gewerkschaft noch vertreten kann, wenn es keine Unternehmen mehr gibt, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. In Zeiten wie diesen sind Betriebsvereinbarungen gefragt, damit man rasch auf notwendige Entwicklungen reagieren kann. Daher haben viele Angestellte kein Verständnis für die GPA-Aktion. Dort hat man offenbar verschlafen, dass die Arbeitswelt der Zukunft nur noch Erwerbstätige kennt, die den Erfolg eines Unternehmens garantieren, so der RFW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend.

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