Heinisch-Hosek zu Todesstrafe für iranische Frau: Außenministerin ist aufgefordert, umgehend sämtliche diplomatischen Mittel auszuschöpfen

Wien (SK) SPÖ-Frauen- und Gleichbehandlungssprecherin
Gabriele Heinisch-Hosek zeigte sich am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst entsetzt über die Nachricht, dass die geistig behinderte Leyla M. im Iran wegen Unkeuschheit zum Tode verurteilt worden war. Laut Amnesty International wurden alle Rechtsmittel für die Frau, die bereits als Kind zur Prostitution gezwungen wurde, ausgeschöpft. "Ich fordere von Außenministerin Plassnik, dass sie sich entschieden gegen diese schockierende Menschenrechtsverletzung ausspricht und umgehend sämtliche diplomatischen Mittel einsetzt, um diesem unfassbaren Unrecht Einhalt zu gebieten", so Heinisch-Hosek. ****

Bis dato habe man bedauerlicher Weise weder von Seiten Plassniks noch von der Frauenministerin etwas zu dieser Causa gehört. "Man könnte erwarten, dass die Vertreterinnen der Außenpolitik sowie der Frauenpolitik eines Staates, der sich den Menschenrechten verpflichtet fühlt, eine eindeutige Haltung zu dieser Causa einnehmen und damit auch nicht hinter dem Berg halten. Eine offizielle Missbilligung hätte ich als das Mindeste angenommen", so Heinisch-Hosek abschließend. (Schluss) up

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0001