"Konsument" testet Wellness-Thermen

Thermen sind kein billiges Vergnügen. Heimische Anbieter besser als ausländische Konkurrenz.

Wien (OTS) - Wer für seine gestressten Liebsten noch in allerletzter Minute ein Weihnachtsgeschenk benötigt, für den bieten sich unter anderem Gutscheine für einen Thermalaufenthalt an. Die heimischen Wellness-Tempel erfreuen sich bereits seit Jahren größter Beliebtheit, und auch in den östlichen Nachbarstaaten wird eifrig in das rentable Thermalwasser investiert. Die Tester des Verbrauchermagazins "Konsument" haben sich deshalb in 30 Thermen in Slowenien, Ungarn, der Slowakei und Österreich umgesehen und dabei Umfang, Zustand und Attraktivität der einzelnen Anlagen bewertet. Fazit des Thermen-Checks: Ein Thermenausflug ist kein billiges Vergnügen. Österreichische Angebote schneiden besser ab als die ausländische Konkurrenz im Osten.

Insgesamt 30 Thermen haben die "Konsument"-Tester unter die Lupe genommen, davon drei ungarische, eine in der Slowakei und sieben in Slowenien. Tschechien wurde nicht berücksichtigt, da es dort keine öffentlich zugänglichen Anlagen gibt. Im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz lässt sich ein erfreuliches Ergebnis für heimische Thermen ableiten: Von den 19 österreichischen Angeboten schneiden 12 "gut" ab, der Rest ist "durchschnittlich". Unter den Besten finden sich auch zwei ausländische Thermen: Das ungarische "Kehida Thermal Kur-und Erlebnisbad" sowie die "Terme Radenci" in Slowenien. Schlusslichter des Rankings sind die slowenische "Terme Dobrna" und das slowakische "Thermalbad Vadas" - beide wurden nur mit "weniger zufriedenstellend" beurteilt.

Die ausländische Konkurrenz präsentiert sich noch preiswerter als erwartet - aber nicht alle bieten heimisches Niveau. So kostet eine Tageskarte der günstigsten Therme im Test - "Thermalbad Vadas" -lediglich 2,49 Euro, die teuerste inländische Anlage - das "Rogner Bad" in Blumau - verlangt 21 Euro: Besucher müssen dort mehr als achtmal so viel ausgeben. Aber: Die heimische Therme bietet deutlich mehr.

Neben der vorhandenen Wasserfläche - unangefochtene Nummer eins ist die slowenische "Terme 3000" mit 5000 Quadratmeter Gesamtwasserfläche - ist für Thermenbesucher auch das Zusatzangebot, wie etwa Saunalandschaften, Dampfbäder oder Fun- und Relax-Attraktionen, ein entscheidendes Kriterium. Hier punktet der Testsieger, die "Therme Loipersdorf", mit einem reichhaltigen Angebot. Aber auch andere Thermen halten mit einem vergleichbaren Programm mit, darunter eine slowenische und eine ungarische. Allerdings sind die Vorstellungen von einem Wellness-Aufenthalt individuell verschieden - "Konsument" hat daher jede Anlage auch nach ihrer Eignung für Kinder, aktive Menschen und Ruhesuchende bewertet.

Zwei eindeutige Verlierer gibt es im Bereich Hygiene und Ambiente:
Das "Thermalbad Vadas" und die "Terme Dobrna".

Für eine mehrköpfige Familie kann ein Thermenausflug sehr teuer werden. Doch die meisten Thermen bieten verbilligte Tageskarten für Kinder bzw. Pauschalangebote für Familien. Aber: Nicht alle Wellness-Oasen sind auch für Kinder attraktiv - im "Konsument"-Test heben sich die "Therme Oberlaa" und "Sonnentherme Lutzmannsburg" als besonders kinderfreundlich hervor.

Wer heuer zu Weihnachten erholsame Stunden in einem Wellness-Tempel verschenken möchte, erfährt in der Jänner-"Ausgabe", die bereits am 16. Dezember erscheint, wie heimische und ausländische Thermen im "Konsument"-Test abschneiden, was sie kosten und welche Attraktionen sie bieten. Noch mehr Details finden Leser online unter www.konsument.at.

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Leiterin Stabsstelle PR
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