"Die tote Stadt" - Die ORF-Dokumentation zur Erfolgsoper

Tiefe Einblicke in Korngolds Oper und Willy Deckers Inszenierung

Wien (OTS) - Bei den Salzburger Festspielen 2004 gehörte die internationale Opern-Koproduktion "Die tote Stadt" von Erich Wolfgang Korngold zu den größten Erfolgen der Saison. Nun übersiedelte die nuancenreich und fesselnd gestaltete Inszenierung von Willy Decker in fast gleicher Sängerbesetzung an die Wiener Staatsoper und feierte am 12. Dezember Premiere. Die Kritiker waren voll des Lobes: Von "begeisterter Zustimmung" war zu lesen - oder auch Attribute wie "herausragend", "viel umjubelt" und "kraftvoll". Der ORF widmet der Oper und ihrem genialen Schöpfer eine begleitende Dokumentation: In "Die tote Stadt" (Gestaltung: Karin Veitl und Thomas Bogensberger), die am Sonntag, dem 19. Dezember, um 9.25 Uhr in ORF 2 auf dem Programm steht, sind nicht nur die wichtigsten musikalischen Ausschnitte zu sehen, sondern auch und vor allem Regisseur Willy Decker, der profund über den symbolistischen Hintergrund von Text und Musik Auskunft gibt. Weiters mit Angela Denoke, Donald Runnicles, Stephen Gould und Bo Skovhus.

Die romantische Geschichte zwischen Wahn und Wirklichkeit, die vom kaum 23-jährigen Korngold kongenial mit schillernder Harmonik und opulenter Instrumentation in Töne gesetzt wurde, gehörte seit ihrer Uraufführung 1920 zu den größten Erfolgen des talentierten Komponisten, der später, in der amerikanischen Emigration, trotz seiner Ansprüche als klassischer Musiker, entsprechende Anerkennung nur mehr für seine Filmmusiken in Hollywood fand.

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