Weltkulturerbe Hallstatt im "Universum"-Fokus

Ameisen-Mann Wolfgang Thalers zweiter Streich in zwei Wochen

Wien (OTS) - Mit seinem Film über "Die heimliche Weltmacht" der Ameisen begeisterte Kameramann und "Universum"-Regisseur Wolfgang Thaler zuletzt mehr als 830.000 Zuschauer. Knapp zwei Wochen später ist Vielarbeiter Thaler mit der nächsten Eigenproduktion am Start. Allerdings steht diesmal eine ganz besondere Landschaft und ihre Bevölkerung im Mittelpunkt. Als bedeutendes Kultur- und Naturdenkmal wurden Hallstatt und seine Umgebung in die exklusive Weltkultur- und Naturerbe-Liste der UNESCO eingetragen. In dieser Region herrscht der Dachsteingletscher über eine Landschaft, in der Mensch und Natur außergewöhnliche Verbindungen eingegangen sind. Eis, Karst und unterirdische Wasserwelten erzählen noch heute von den Jugendtagen unseres Planeten. Inmitten dieser archaischen, oft menschenfeindlich erscheinenden Landschaft behauptete sich das alpine Hallstätter Hochtal als Zentrum einer alten Welt, in der Rom noch nicht erbaut war. Ausgehend von der frühen Hochblüte dieser hallstattzeitlichen Siedlung, der durch eine Katastrophe ein jähes Ende bereitet wurde, blättert "Universum"-Filmer Wolfgang Thaler am Donnerstag, dem 16. Dezember 2004, um 20.15 Uhr in ORF 2 bilderreich in der Chronik dieses unverwechselbaren Ortes am Hallstätter See. Burgschauspieler Cornelius Obonya führt als Chronist durch die bewegte Geschichte der Hallstatt-Region, dieser Idylle "zwischen Fels und See". Das Drehbuch schrieben Autor Alfred Komarek (dessen "Polt"-Romane mit großem Erfolg für den ORF verfilmt wurden und dessen "Daniel Käfer - Die Villen der Frau Hürsch" im Jahr 2005 im ORF zu sehen sein werden) und Jessica Jarosch. Der Film ist eine Koproduktion von ORF, Adi Mayer Film, Österreichische Salinen AG und Land Oberösterreich.

Eine ganze Epoche der Menschheitsgeschichte, die Hallstattkultur, trägt den Namen Hallstatt. Ort und Landschaft sind weltberühmt, und dennoch ist ihre Geschichte, obgleich voller Faszination und Rätsel, wenig bekannt. Wolfgang Thaler erzählt sie in dieser "Universum"-Produktion einfühlsam und aus der menschlichen Perspektive. Seine Kamera taucht in die tiefen Geheimnisse dieser Landschaft, spürt dem unterirdischen Schatz des Salzes nach und öffnet den Blick in die Tiefen der Zeit: Menschen und Schicksale, aus prähistorischen Blütezeiten, aus den düsteren Kapiteln religiöser Unterdrückung, aus der Arbeitswelt des jahrtausendealten Salzbergbaus, werden lebendig.

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