Hlavac: Sanierung des Wiener Künstlerhauses fällt auch in die Zuständigkeit des Bundes

Wien (SK) "Das Wiener Künstlerhauses verfällt seit längerer Zeit, die Schäden sind erheblich. Der Aufwand für die Sanierung wird auf rund zehn Millionen Euro geschätzt", erklärt die Döblinger SPÖ-Abgeordnete und Mitglied des Kulturausschusses Elisabeth Hlavac gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Für die Finanzierung dieser Sanierung wird vom Land Wien eine Drittelfinanzierung angestrebt. "Je ein Drittel soll vom Bund, vom Land Wien sowie von Privaten übernommen werden", so Hlavac, "nur leider wurde bis jetzt keine Einigung mit dem Bund erzielt, da sich die betreffenden Ministerien für nicht zuständig erklärten und das Wiener Künstlerhaus als Angelegenheit des Bundeslands Wien betrachten, was sicherlich nicht zutreffend ist", so Hlavac. ****

"Die Bedeutung des 1861 gegründeten traditionsreichen Künstlerhauses geht weit über die Grenzen unseres Landes hinaus. Das Künstlerhaus hat das künstlerische und das kulturelle Geschehen in Wien, Österreich und Mitteleuropa maßgeblich mitbestimmt. Heute umfasst der Verein knapp 500 Mitglieder aus allen Bereichen der bildenden Kunst", erläuterte Hlavac.

"Ich habe daher zwei parlamentarische Anfragen an die für Kunst und Kultur zuständigen Regierungsmitglieder - Bundeskanzler Schüssel sowie Bundesministerin Gehrer - in der Hoffnung eingebracht, dass die zuständigen Ressortverantwortlichen ihren Standpunkt überdenken und sich sehr wohl an der Sanierung dieser wichtigen österreichischen Institution beteiligen", schloss Hlavac. (Schluss) wf/mp

Die Anfragen im Volltext stehen auf http://www.hlavac.spoe.at zum Download bereit.

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