AK OÖ fordert: Verkehrsabsetzbetrag muss angehoben werden, um Arbeitnehmer zu entlasten

Wien (OTS) - Finanzminister Grasser wird die Abschreibungsgrenze für Firmen-PKWs um nicht weniger als 17,6 Prozent erhöhen. Unternehmer können dann bis zu 40.000 Euro teure Autos auf Kosten der Steuerzahler kaufen, während Arbeitnehmer die gestiegenen Fahrtkosten von Wohn- zum Arbeitsort weiterhin aus ihrer eigenen Tasche bezahlen müssen.

"Der Verkehrsabsetzbetrag in der Höhe von 291 Euro für Arbeitnehmer, die keinen Anspruch auf das Pendlerpauschale haben, wird nicht angehoben", weiß AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer. Dafür ist Finanzminister Grasser aber sehr großzügig gegenüber den Chefs. Dabei werden Arbeitnehmer nicht nur durch den gestiegenen Ölpreis, sondern auch durch Maßnahmen der Regierung stark belastet: 2000 wurde die Kfz-Steuer erhöht, 2001 der Preis der Autobahnvignette und 2004 wurde die Mineralölsteuer angehoben."

Ausgleich für diese Erhöhungen gab es für Arbeitnehmer keinen. Und die minimale Lohnsteuersenkung 2005 wird fast vollständig von den höheren Energiepreisen geschluckt, wie das Wirtschaftsforschungsinstitut errechnet hat.

AK-Präsident Kalliauer fordert daher eine kräftige Entlastung der Arbeitnehmer durch Erhöhung des Verkehrsabsetzbetrages, des Pendlerpauschales und des Kilometergeldes.

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